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Teufelsgraben-Gestaltung geht weiter

Zugangsweg zum Bildungshaus Teufelsgraben-Gestaltung geht weiter

Schulkinder können sich ab sofort über einen neuen Zugangsweg zum Bildungshaus „Am Teufelsgraben“ freuen.

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Der neue 56 Meter lange Zugangsweg zum Bildungshaus in Wehrda ergänzt die Gestaltung der ­Gegend rund um den Teufelsgraben.

Quelle: Ina Tannert

Wehrda. Seit einigen Wochen können Besucher des Teufelsgrabens in Wehrda bequemer und trockenen Fußes das naturnahe Bildungshaus erreichen. Der neue Fußweg konnte nach mehrwöchiger Bauzeit fertiggestellt werden.

Auf einer Länge von 56 Metern und einer Breite von 1,80 Meter bietet er Platz und Bewegungsfreiheit für große Schulklassen. Anstelle üblicher rechteckiger, grauer Steine, wurde für den Bau bernsteinfarbenes Betonpflaster in einem „wilden“ Verband verlegt. Die natürliche Gestaltung passt sich harmonisch an das holzverkleidete Bildungshaus an.

Zugang nicht befahrbar

Daneben wurde auch der Eingangsbereich des Gebäudes gepflastert. Der entstandene kleine Vorplatz wird mit einer aufgesetzten Sandsteinmauer abgefangen, die zugleich Zuflucht und Lebensraum für die Tierwelt bietet. Geplant wurde die Verlegung vom Fachdienst Stadtgrün, ausgeführt von der Firma Integral. Insgesamt kostete der Pfad samt Nebenarbeiten rund 22.000 Euro.

Der Bau des neuen Weges aus Betonstein sei nicht unkompliziert gewesen, sagte Reiner Henkel (Integral) während der Einweihung. Das unebene, schwierige Gelände und der nasse Boden in der Nähe des Bachlaufs machten eine Unterkonstruktion unablässig. Befahrbar ist der neue Zugang daher nicht. „Ein schöner Weg, der sich toll in das Gelände einfügt“, freute sich Karen Rohlfs vom Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj).

Die ersten Kindergruppen hätten den Weg bereits ausgiebig erprobt und für gut befunden. Der neue Zugangsweg bietet und ergänzt als weiterer Baustein das Bildungsprojekt des bsj. Das Gebäude konnte bereits im Juni als „pädagogisches Leuchtturmprojekt“ eröffnet werden, sagte Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne).

Pflanzung von Stachel- oder Johannisbeeren

Die Einrichtung ermöglicht es Kita- und Grundschulkindern, an vielen naturpädagogischen Projekten teilzunehmen. Naturerfahrung sei ein wesentlicher Bestandteil der frühkindlichen Bildung, „es geht nicht nur um Freizeitvergnügen sondern auch um Bildungserfahrung“, so Kahle.

Das Gelände wird bereits weiter gestaltet. Die Freifläche rund um das Haus wird von den Nutzern im Rahmen verschiedener Projekte weiterentwickelt. Die Pflanzung von Stachel- oder Johannisbeeren ergänzen das laufende Projekt der sogenannten essbaren Stadt oder auch 
„Probier mal Marburg“, so 
Kahle.

von Ina Tannert

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