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Tennis-Profis helfen Eltern von kranken Kindern

Charity-Aktion Tennis-Profis helfen Eltern von kranken Kindern

Morgens noch im Marburger Rathaus, abends auf dem Weg nach Wimbledon. Der frühere Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen war Stargast bei den Marburg Open.

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Tennis-Star Patrik Kühnen (von links), Professor Rolf Felix Maier und TV-Vorsitzender Heiko Hampl beim Empfang im Rathaus.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Heilige Elisabeth hat es vorgemacht: In Marburg sei es gute Tradition, dass man bei Erfolgen auch an diejenigen denke, die schwach sind, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel gestern während eines Empfangs anlässlich der Eröffnung des Turniers Marburg open. Leistungsstarke Sportler, Sponsoren und Zuschauer trugen gestern dazu bei, dass finanziell schwachen Eltern von chronisch kranken Kindern geholfen werden kann.

Der Tennisverein Marburg, der Ausrichter des Challengerturniers, veranstaltete die Charity-Aktion, bei der die Erlöse des gestrigen Tages gespendet wurden.

Professor Rolf Felix Maier, Leiter der Marburger Kinderklinik, verdeutlichte an einem aktuellen Beispiel, wofür das Geld nötig sei: Eine Familie aus einer Kommune außerhalb des Kreises habe nicht genug Geld für die Fahrt gehabt, um ihre chronisch kranken Zwillinge täglich im Krankenhaus zu besuchen. „Ich habe ihnen schon mal 200 Euro überwiesen. Die Zwillinge bekommen nun täglich Besuch“, erklärte Meier.

Dass am Ende des Tages weit mehr als 200 Euro zusammen kamen, freute alle Beteiligten. Auch der Stargast des Tages, der frühere Tennisprofi und Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen (46), selbst Vater von Zwillingen, spendete einen Teil seines Honorars für die Klinik. Am Ende kamen insgesamt 5000 Euro zusammen, sagte Organisator Hans-Jürgen Schneider.

Fotos von der Eröffnung im Rathaus:

Kühnen lobte das persönliche Engagement der Veranstalter. „Da ist viel Herzblut dabei“, sagte Kühnen. Das Turnier sei eine ideale Plattform für junge deutsche Tennisspieler. Das bestätigten auch drei von ihnen den Gästen im Rathaus: Der Argensteiner Jannis Kahlke, der sich freute „mal wieder zu Hause“ zu sein, sowie Andy Beck und Julian Lenz. Der TV-Vorsitzende Heiko Hampl stellte die drei vor. Weiterer Bericht auf der Sport-Seite.

von Anna Ntemiris

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Marburg Open
Turnierdirektor Peter Zimmermann (links) und Heiko Hampl, der Vorsitzende des TV Marburg,  haben vor und während der Marburg Open alle Hände voll zu tun. Foto: Bodo Ganswindt

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