Mitglieder des Magistrats fuhren nach der Bootstaufe als erste mit der „Elisabeth II“, die von Kapitän Heiko Weber (rechts) geführt wurde. Auch Ruderer waren auf der Lahn.
Marburg. Insgesamt kamen an beiden Tagen mehrere tausend Besucher ans Marburger Lahnufer, um die unterschiedlichsten Boote oder Wassersportler auf der Lahn anzusehen oder um sich am „Sandstrand“ von Marburg zu erholen.
Für Jung und Alt gab es zudem eigens zum „Hafenfest“ ein kulturelles und gastronomisches Angebot sowie verschiedene Spiel- und Sportmöglichkeiten. Zeitweise gab es am Trojedamm kaum ein Durchkommen mehr, weil dort viele Besucher mit Fahrrädern oder Inline Skates unterwegs waren und Wassersportler ihre Kanus zogen.
von Anna Ntemiris
Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der OP.
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Kommentare
Positives und Negatives Marc – 29.05.10
Positiv:- das Event als solches
- super Wetter (leider nicht
beeinflussbar)
- die Idee mit Marburg Beach
- schwimmende Musikbühne
- Drachenbootrennen
- Kuttertaufe
- Übertragung des Champions League
Finales
Negativ:
- "Lahn in Flammen" (entpuppte sich
als Kinderfeuerwerk)
- unzureichende Sanitäranlagen (2
Dixie Klos)
- Sound Musikbühne (nächstes Mal
bitte vorher Soundcheck)
- Grösse von Marburg Beach (20
Sitzmöglichkeiten und 10 Liegen
sind einfach zu wenig!)
Mon dieu, entiss – 26.05.10
geht es euch in Marburg eigentlich zu gut, oder warum wird an allem bei euchkleinkariert kritisiert ?
wenn bei uns einmal alles perfekt klappt, fragen wir uns ob da höhere Mächte im Spiel waren. Anstelle sich über die kleinen schönen Dinge zu freuen, suchen alle nach Verbesserungen oder meckern über ein Feuerwerk.
Seid dankbar für dieses Fest, andere Städte haben noch nicht mal
einen Fluß, geschweige denn Leute
die sich trauen solch ein Hafenfest
zu veranstalten!
Mit freundlichen Grüßen aus der Ferne Enrie Tisserand
kurak
Leute, Leute... Jens C. – 26.05.10
... nun bleibt doch mal auf dem Teppich.Sicher gibt es immer wieder Nörgler und Besserwisser und unter denen scheint die Zahl der Schreiber größer zu sein als unter denen, die so ein Event einfach mal genossen haben.
Klar gibt es vieles zu verbessern, aber das wird auch so sein, sollte dieses Fest zum 10ten mal gefeiert werden.
Wem`s nicht gefällt, der wird ja nicht gezwungen dort zu bleiben oder wieder hinzugehen.
Ich für meine Person kann nur den Organisatoren und namentlich auch der DLRG meinen Dank für alle Bemühungen aussprechen und die Tatsache, dass man nicht alle "Konsumentenseelen" befriedigen kann dürfte nicht neu sein.
Das Wetter war toll, die Stimmung klasse, die Kulisse schön, was also will man eigentlich mehr...
Ich freue mich auf´s nächste "Hafenfest".
Wäre das Wetter nicht so klasse gewesen... Simone B. – 26.05.10
...hätte ich jetzt kaum was positives zu schreiben.1.Der Begriff "Sandkasten" von meinem Vorposter trifft wahrlich zu! Ich hatte ja schon mit nichts Grossen gerechnet, aber das auf den "Beach" gerade mal 30 Leute passen, ist für ne Unistadt einfach zu klein. Und das sich der Mindestverzehr von 3,50€ am Samstagabend auf zwischenzeitlich 6€ erhöhte, ist ne Frechheit! Da zahle ich ja auf Mallorca weniger für meine Liege am Strand.
2."Lahn in Flammen" war ein Witz. Da sind selbst die tausend einzelnen privaten Feuerwerke an Silvester besser!
3. 2 Dixie-Klos sind zu wenig!
Okay, hab doch noch was gefunden, was sehr positiv war: die super Stimmung und die Tatsache, dass die Brücke beim Cineplex,trotz Abbröckelns kleinerer Stücke (war wohl Putz oder so)ins Wasser, den Menschenmassen standgehalten hat. Sie schwingte doch schon recht ordentlich, jedoch fühlten meine Kinder und ich mich zu jeder Zeit sicher. Ein Lob an den Konstrukteur!
Sehr gute Idee - aber ausbaufähig Marburger – 26.05.10
Ich war anfangs mehr als skeptisch und habe meine Meinung zwischenzeitlich komplett revidiert.Finde die Idee eines Festes an der Lahn klasse, die Bühne sowie Musik waren klasse, das hatte absolut Style und war toll organisiert.
ABER : Ich wünsche mir für die Zukunft -übrigens aller Marburger Feste- mal einen kompletten Wechsel des Modells der Bewirtschaftung.
Es hat etwas von Dorfkirmes wenn Softeisbude, Crepes- und Waffelstand im Wechsel zu thekenverschmierten Bierwagen an denen man nichts als schlecht gezapfte Pils erhält aneinandergereiht werden. Das ist alles andere als einladend. Die Stände des Rosenparks oder der Fischverkäufer waren ein guter Anfang jedoch hat man diese ja beinahe ans äußerste Ende des Geschehens verfrachtet (ein Vorgehen welches auch bei 3TM immer wieder zu beobachten ist).
Der Bierstand an der Tribüne war eher ein schlechter Witz, der sogenannte Beach ein Sandkasten.
Bitte mal einen ordentlichen Caterer für sowas engagieren der ein paar niveauvolle Stände errichtet an denen man sich niederlassen kann ohne vorher die Bierbank sauber wischen zu müssen ! So ein Veranstalter sorgt auch im Übrigen für sanitäre Anlagen...
Hafenfest Marburg Käpt`n Toto ( Segler, Musiker, Beschallungsexperte ) – 25.05.10
Sie sind wahrscheinlich auch einer von der Sorte Menschen, denen man nichts recht machen kann!Die Organisatoren und die Mitwirkenden haben sich sehr bemüht, ein solches Fest zu organisieren und durchzuführen. Der sound auf den Wasser- open air Bühnen ist sehr schwer zu mischen, da der Wind im Flußlauf kanalisiert, mal stärker und mal schwächer ist. Deshalb kann bei vielen Mikrofonen auf der Bühne auch mal das eine oder andere Pfeifferchen entstehen. Wer dafür kein Verständnis hat, sollte zu Hause CD-Musik hören, die ist in der Regel zwar klangcharakteristisch besser, jedoch nicht so lebendig wie die Auftritte der Live-Kapellen, Bands oder Orchester. Ach so, die Lahn-Party mit Rhein in Flammen zu vergleichen geht sowieso nicht.
Hafenfest 2010 - Ein sehr guter Anlauf Jonas – 25.05.10
Glücklicherweise gibt es ja Meinungen die untereinander differieren. Neben den vielen Missmutigen Kommentaren hier, welche ich derweilen als sehr traurig wahrneme, soll es auch einmal großes Lob für diese Veranstaltung geben.Sicherlich gibt es hier, wie auf jedweder Großveranstaltung auch, noch einiges zu verbessern, doch der Ansatz und das Engagement, mit vielen positiven Resultaten muss an dieser Stelle einmal deutlich gelobt werden. Marburg kann stolz darauf sein, immer wieder verschiedene Initiativen erleben zu dürfen, die aus der ohnehin schon malerischen Stadt ein wirklich wohnenswertes Fleckchen Erde macht.
Zu einer solchen Initiative will und kann ich ganz deutlich das Hafenfest zählen. Sicherlich wurde das Fest über die beiden Tage auch vom guten Wetter getragen, nichts desto trotz trugen und tragen die wunderbar in den Fluss gelassene Bühne ebenso wie der zum relaxen einladende "Marburg Beach" zum Sonne tanken in Marburg ein.
Währen die Attraktionen an der Lahn lokal in den folgenden Jahren noch etwas enger beisammen, liese sich hier ein Fest mit wirklichem Potenzial ins Leben rufen! Vielen Dank an die Organisation!
Zum Feuerwerk noch ein kleiner Extra-Nachruf. Ich kann aus sicherer Quelle sagen, dass ein Feuerwerk, wie wir es bei Lahn in Flammen erleben durften, in absolut keinster Weise mit einem Großereignis wie "Rhein in Flammen", den "Kölner Lichtern" oder anderen Topereignissen zu vergleichen ist. Weder in der Art, noch im Budget.
Dass "Lahn in Flammen" einen anderen Charakter besäße als ein reines Kugelbombenfeuerwerk wie in Frankenberg, musste jedem, der ansatzweise Ort und Gegebenheit einschätzen kann, klar sein.
Versichern darf ich an dieser Stelle, dass Sicherheitsabstände und ähnliche Vorkehrungen bei "Lahn in Flammen" mit Sicherheit zu Gunsten eines schönen Feuerwerks und damit der Zuschauer ausgenutzt wurden.
Nach meiner Ansicht sahen wir, die Gegebenheiten ausnutzend, ein wirklich künstlerisch wertvolles Feuerwerk, was die Lahn sehr galant ins Szene setzte.
Mehr Schein als sein Ein Bayern Fan – 25.05.10
Ich fand die Leinwand zur Fussballübertragung sehr interressant. Deswegen extra von Münchhausen angereist. War ja wohl der Witz des Jahrhunderts!!Hat Lust auf mehr gemacht! Laura – 25.05.10
Die Musik war schön, das Wetter super, der Beach sehr sehr klein aber fein und die Stimmung toll!Okay,und das Feuerwerk machte eher den Eindruck eines 50-teiligen Silvestersortiments für 19,95€ aus dem Baumarkt. Aber ich war ja nicht nur wegen dem Feuerwerk dort.
Freu mich schon auf WM-Public Viewing im TTZ und aufs Stadtfest:-)
Ankündigung und Realität Qwadrax – 25.05.10
Das Feuerwerk empfand ich als sehr schön. Allerdings, und das ist definitiv nicht dem Feuerwerk anzulasten, wurden die Erwartungen durch den Flyer hochgepusht: "zwischen Mensa-Brücke und Weidenhäuser Wehr" impliziert, dass man überall etwas sehen kann. Man denkt dabei an Bengalfeuer, die im 10 Meter-Abstand die Lahn erhellen, oder ähnliches.Zu den Buh-Rufen auf Brücken:
Die habe ich auch gehört. Auch hier gingen die Erwartungen auseinander. Während im Flyer eindeutig von einem Bodenfeuerwerk die Rede ist, gilt Bodenfeuerwerk bei vielen Zuschauern als Billigkram.
Nichtsdestotrotz empfand ich das Feuerwerk als sehr schön. Die eingesetzten Effekte waren der Größe angemessen, die Übergänge der Feuerbilder und die Choreografie stimmig.
Wetter war super! Michi – 25.05.10
Hallo,aufgrund des tollen Wetters war das Hafenfest doch recht gelungen.
Tonprobleme habe ich auch vernommen, aber diese gibt es selbst bei Events wie Rock am Ring.
Das Feuerwerk war wirklich lächerlich! Da ist ja selbst das beim Marburger Stadtfest noch besser.
Hatte mir unter Lahn in Flammen auch viel mehr vorgestellt.
Greetz Michi
P.S.: Es gab Toiletten???
Ich fand's gut Besucher – 25.05.10
Respekt, Dr. Rainer Hoffe! Erstaunlich, wie man mit seiner Einschätzung so daneben liegen kann und das auch noch mit dem eigenen Namen öffentlich bekundet. Ich fand das Hafenfest gelungen, weil es in entspannter Atmosphäre viele Bevölkerungsschichten zusammengeführt und unterhalten hat. Vielleicht wäre es ohne schlecht gelaunte Dr. Rainer Hoffes noch schöner gewesen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß in Frankenberg.... ... – 25.05.10
Sorry, komischerweise wurde der erste Post nicht angezeigt. Warum auch immer. Bitte die Redaktion um Entschuldigung ;-)Meine-Meinung-zählt ... – 25.05.10
Schön, dass mein Kommentar gelöscht wurde... soviel zu "freie Meinungsäußerung".Vielleicht sollte sich die Redaktion mal überlegen, was an einem Kommentar wie folgt, auszusetzen ist...
"Marburg, was wärst du ohne deine Nörgler"...
und nun bitte ich um Stellungnahme... :-P
... ... – 25.05.10
...as i said... Marburg, was wärst du ohne Deine Nörgler ;-)Nur mal so am Rande ... Knalltüte – 25.05.10
Freie Meinungsäußerung ist eine feine Sache, ob man indes das Image der Deutschen als nörglerisch, jammernd und pessimistisch unbedingt so direkt bedienen muss, mag man bezweifeln. Nicht bis nach Basel reisen muss man jedenfalls, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass um darüber entscheiden zu können, ob etwas der 'Flop des Jahres' ist, am besten zuerst die Meinung der Mehrheit einzuholen wäre. Fraglich auch, ob man das schon im Mai beurteilen kann. Weitere entäuschende und viel zu enthusiastisch angekündigte Feuerwerke könnten ja noch folgen, von Events mit zu wenig Toilettenhäuschen ganz zu schweigen. Insgesamt habe ich an beiden Tagen persönlich relativ wenig Buhrufe wahrgenommen, ich würde eher vermuten, dass eine große Zahl von Besuchern des Hafenfestes das rundum gelungene Ereignis gutgelaunt und zufrieden überstanden haben. Bevor da aber repräsentative Umfragewerte vorliegen, ist das jedoch nicht mehr als (m)ein bescheidener subjektiver Eindruck ;-)Hafenfest eine Enttäuschung! Dr. Rainer Hoffe – 25.05.10
Sehr geehrte Damen und Herren,an dieser Stelle muss ich meiner Enttäuschung über das Hafenfest freien Lauf lassen.
Das seit Wochen angekündigte Fest entpuppte sich als "Flop des Jahres". Von vielen Tonproblemen auf der schwimmenden Musikbühne, über sanitäre Probleme (zu wenig Toiletten) bis hin zu "Lahn in Flammen", was sich als 5-minütiges Kinderfeuerwerk entpuppte.
Besonders letzteres hat mich besonders geärgert. 2009 war ich in Basel bei "Rhein in Flammen", einem Spektakel der Superlative. Okay, das kann man, allein schon des Budgets wegen, nicht von Marburg erwarten. Das habe ich auch nicht. Einen Tag vorher war ich auf dem Frankenberger Pfingstmarkt, bei dem das jährliche Eröffnungsfeuerwerk 25 Minuten dauerte. Die Veranstaltungsleitung sprach in ihrem Programm lediglich von einem "Feuerwerk". Nicht mehr, nicht weniger. Marburg hingegen sprach tagelang von "Lahn in Flammen". Das "Flämmchen" erlosch jedoch nach 5 Minuten. Die "Buh"-Rufe und Pfiffe einiger dutzend Menschen auf der Brücke beim Cineplex Kino machten mir deutlich, dass nicht nur ich so empfand. Das Geld für das Feuerwerk wäre besser in der Reperatur für die leckgeschlagene "Elisabeth II" und weitere Klohäuschen auf dem Festivalgelände angelegt gewesen.