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Täter-Herkunft sorgt für Debatte

Überfall vor dem Jägertunnel Täter-Herkunft sorgt für Debatte

Der flüchtige Jägertunnel-Angreifer, der am 10. September eine 19-Jährige sexuell belästigte und ihr Geld sowie das Handy raubte, ist für die Polizei kein Unbekannter. Er soll bereits in der Vergangenheit auffällig geworden sein.

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Am Eingang des Jägertunnels überfiel der Asylbewerber die 19-jährige Studentin.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der Aufenthaltsstatus des als Täter identifizierten 26-Jährigen befeuert in Marburg und sozialen Netzwerken nun eine Sicherheitsdebatte. Schon direkt nach dem Angriff in der Nordstadt wurde auch in der Kommunalpolitik erneut über die Sicherheit in der Stadt debattiert, Kameraüberwachung der Eingangsbereiche des Tunnels und die Einberufung eines „Runden Tischs Sicherheit“ gefordert. Zuletzt kamen ähnliche Vorschläge zu Jahresbeginn auf, nachdem innerhalb weniger Tage mehrere Männergruppen in der Innenstadt Frauen belästigten.

Die Polizeiliche Kriminalsta­tistik (PKS) weist für das Jahr 2015 im Landkreis Marburg-Biedenkopf drei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung aus, die von Asylbewerbern begangen wurden (2014 waren es fünf solcher Taten). Insgesamt waren laut Polizei im vergangenen Jahr - bezogen auf alle Delikte im Landkreis - in 586 von 6571 Fällen Asylbewerber die Täter. Die PKS, die alle angezeigten Straftaten für das laufende Jahr ausweist, wird seitens der Polizei wohl zwischen Januar und März 2017 veröffentlicht.

von Björn Wisker

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Fahndungserfolg
Polizei und Staatsanwaltchaft haben offenbar den Täter ermittelt, der eine junge Frau im Jägertunnel angegriffen hatte. Er ist untergetaucht. Archivfoto

Nach dem Angriff auf eine junge Frau am Samstag, 10. September,  vor dem Jägertunnel in Marburg ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gegen einen 26-jährigen Asylbewerber. Die Kripo sucht weiter nach Zeugen.

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