Zur Eröffnung der Internationalen Sommer-Universität fand abends eine Feier im Uni-Musizierhaus der Marburger Universität im Alten Botanischen Garten statt.
Marburg. Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus und der wissenschaftliche Leiter der Veranstaltung – Professor Heinrich J. Dingeldein – eröffneten im Hörsaalgebäude die elfte Internationale Sommeruniversität an der Philipps-Universität Marburg, zu der 60 Studierende aus der ganzen Welt angereist sind. Sie steht unter dem Generalthema „Deutschlands Rolle in Europa. Historische und aktuelle Perspektiven in Kultur, Politik und Wirtschaft“.
In den vergangenen Jahren gab es immer mindestens 100 Teilnehmer an der Sommer-Uni. Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage mussten einige bereits angemeldete Teilnehmer in diesem Jahr wieder absagen, so die Organisatoren der Sommer-Universität. In insgesamt acht Seminaren, die zur Hälfte jeweils in Deutsch und Englisch unterrichtet werden, sowie in fünf Deutsch-Sprachkursen unterschiedlicher Niveaustufen können die Studierenden ihr Wissen vertiefen. Bei bestandenen Prüfungen erhalten sie Zertifikate nach dem europäischen Transfersystem.
Den wissenschaftlichen Leiter Dingeldein freut besonders, dass neben den etwa 30 nordamerikanischen Teilnehmern Studierende aus allen Kontinenten nach Marburg gekommen sind, um bis zum 14. August an der Uni zu lernen. „Wenn sich eine junge Frau aus Aserbaidschan mit einem US-Amerikaner und einer Südafrikanerin über deutsche Literatur und Politik unterhält, und dabei alle drei noch versuchen, dieses auf Deutsch zu tun, wird deutlich, was die Internationale Sommeruniversität bezweckt“, so Dingeldein.
von Manfred Hitzeroth
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