Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Studentenwohnheim entsteht an einem Hang

"Hasenherne" Studentenwohnheim entsteht an einem Hang

Die Grundsteinlegung für das neue Studentenwohnheim „Hasenherne“ fand am Freitagvormittag statt. Das Wohnheim soll im April 2018 bezugsfertig sein.

Voriger Artikel
Beirat der Eltern gibt Okay
Nächster Artikel
Vorwurf: fahrlässige Tötung

Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow (von links), Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause, OB Dr. Thomas Spies, Studentenwerks-Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe, Umweltministerin Priska Hinz, Achim Meyer Auf der Heide (Deutsches Studentenwerk) und Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) bei der Grundsteinlegung für das neue Studentenwohnheim.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Ein weiteres Wohnheim des Marburger Studentenwerks wird jetzt errichtet, damit für Studierende in der Stadt künftig noch mehr bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen wird. Das neue Wohnheim, entsteht auf dem Flurstück „Hasenherne“ in unmittelbarer Nähe des Studentendorfs im Waldtal an der Geschwister-Scholl-Straße für eine Investitionssumme von 5,7 Millionen Euro. Der Startschuss für das Bauprojekt konnte auch deswegen erfolgen, weil das Land Hessen aus dem Fördertopf für das studentische Wohnen eine Förderung in ­Höhe von 1,36 Millionen Euro zur Verfügung stellte.

Zudem trage ein Darlehen in Höhe von 430000 Euro dazu bei, dass das Wohnheim mit Hilfe einer Mischfinanzierung ­erreichtet werde, sagte die auch für den Wohnungsbau in Hessen zuständige Umweltministerin Priska Hinz (Grüne), die als Vertreterin der hessischen Landesregierung eigens zur Grundsteinlegung aus Wiesbaden nach Marburg kam.

Siebenstöckiges Gebäude geplant

Für Hinz war es nach eigenen Angaben ihre erste Teilnahme an einer Grundsteinlegung. Nach den offiziellen ­Reden schritt sie dann mit den anderen Ehrengästen an der Baustelle zur Tat. Das künftige Wohnheim, für das mit dem Bagger schon ein Bauplatz ausgehoben wurde, steht auf einem nicht leicht erschließbaren Bau-Terrain an einem Berghang, von dem aus man einen wunderschönen Blick über Marburg und bis hin zum Landgrafenschloss hat. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) zeigte sich begeistert von der Plan-Ansicht des neuen Gebäudes. Es sei beeindruckend, mit welcher Eleganz sich das Gebäude in Form und Farbe an den Berg anpassen werde, meinte Spies.

Das Grundstück wurde dem Studentenwerk vom Land Hessen als Erbbaugrundstück zur Verfügung gestellt. Entstehen soll nach den Worten von Studentenwerks-Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe ein siebenstöckiges Gebäude, das 80 Wohnheim-Plätze bieten soll. Unterteilt werden soll es auf einer Gesamtwohnfläche von knapp 2000 Quadratmetern in 25 Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie 10 Drei-Zimmer-Wohnungen. Damit werde das Wohnheim optimal auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten, die gerne in Wohngemeinschaften wohnen. Schließlich sei die Universitätsstadt mit einer studentischen Wohngemeinschafts-Quote von rund 50 Prozent Deutschlands heimliche WG-Hauptstadt, meinte Grebe.

Aber auch für studentische ­Familien mit Kind biete das neue Wohnheim ein komfor­tables Zuhause mit einer guten Infrastruktur. Die Bewohner des neuen Wohnheims können dann auch das Max-Kade-Begegnungszentrum im Studentendorf mitnutzen, zudem kann auch der Anschluss des Studentendorfs an das Fernwärmenetz mitgenutzt werden, erläuterte Grebe. Über die Errichtung des neuen Wohnheims freuten sich auch die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause sowie Achim Meyer Auf der Heide, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks.

von Manfred Hitzeroth

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr