Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regen

Navigation:
Studenten fürchten teurere Mensa-Essenspreise

Universität Studenten fürchten teurere Mensa-Essenspreise

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Philipps-Universität (Asta) fordert unter anderem mehr Geld für die Studentenwerke, damit diese mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen können.

Voriger Artikel
Monitoring über getötete Vögel fehlt
Nächster Artikel
Ei, ei, ei: Moischt lädt zum Ostermarkt

Studenten vor der Mensa am Erlenring: Die Finanzausstattung der Studentenwerke sei zu schlecht, das Essen drohe teurer zu werden, kritisiert der Marburger Asta.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Mitglieder des Asta kritisieren, dass die hessische Landesregierung die Studentenwerke mit „steigenden Kosten und wachsenden Studierendenzahlen alleingelassen werden“. Die Politik müsse „dringend handeln“, damit die Institution in die Lage versetzt werde, ihre Aufgaben angemessen erfüllen können. „Die Unterfinanzierung darf nicht an den Studierenden durch steigende Preise in der Mensa, teurere Wohnheimplätze und die Steigerung des Semesterbeitrags ausgelassen werden”, sagt Dorian Tigges, Referent für Hochschulpolitik.

Elementarer Bestandteil der studentischen Infrastruktur seien die Mensen und andere Versorgungsbetriebe der Studierendenwerke. „Es kann nicht sein, dass die Kostensteigerung für die Mensen ausschließlich auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen wird”, sagt Asta-Vorstand Elisabeth Kula. „Die Subventionen der Essenspreise müssen erhöht werden”, sagt Konstantin Korn, der Referent für Hochschulpolitik.

Asta kritisiert Landesregierung

Der Beitrag zum Studierendenwerk steige seit Jahren immer weiter. Dies verdeutliche die schlechte finanzielle Situation der Studentenwerke. „Der Kostenbeitrag ist eine verdeckte Studiengebühr und muss abgeschafft werden”, sagt Lars Ruttkowski, ebenfalls Referent für Hochschulpolitik.

Durch die Erhöhung des Beitrags würden die steigenden Kosten der Studierendenwerke direkt an die Studierenden weitergegeben, obwohl diese vom Land Hessen getragen werden müssten. „Die Landesregierung entzieht sich der Verantwortung und mutet den Studierenden immer weiter wachsende Kosten für ihr Studium zu”, sagt Asta-Vorstand Nora Hilbert.

Auch die Wohnraum-Problematik verschärfe sich in Marburg immer weiter. „Das Studentenwerk hat aber nicht genügend finanzielle Möglichkeiten, um mehr Wohnraum in ausreichendem Maße zu schaffen”, sagt Sarah Rosener, Referentin für Hochschulpolitik. „Es ist nicht hinnehmbar jeden Tag stundenlang zur Uni zu pendeln“, sagt Hilbert. Die räumliche Nähe des Studien- zum Wohnort könne entscheidend für den Erfolg des Studiums sein und habe starken Einfluss auf die sozialen Kontakte der Studenten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr