Mehr als 1.000 Marburger Studierende kamen Dienstagabend in das vollbesetzte Audimax zur Studierenden-Vollversammlung wegen der Kürzungspläne für die Hochschul-Etats durch die hessische Landesregierung.
Marburg. Der künftige hessische Hochschulpakt und die Finanzsituation der hessischen Hochschulen waren am Dienstag ab 18 Uhr Themen der Vollversammlung der Studierenden, zu der der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Philipps-Universität einlud. „Seit Tagen laufen die Proteste gegen den geplanten Hochschulpakt“, hatte der Asta in seiner Einladung zu der Vollversammlung geschrieben. Am Dienstagabend sollten nun weitere Schritte der Studierendenschaft beraten werden.
Am Dienstag kamen mehr als 1.000 Studierende in das Audimax. Nach rund dreistündiger Debatte verabschiedeten sie eine vom Asta vorbereitete Marburger Resolution. Darin fordern die Studierenden der Philipps-Universität Marburg die Landesregierung auf, die Universität Marburg wie auch alle anderen Hochschulen des Landes bedarfsdeckend auszufinanzieren. So solle die Universität Marburg von der Landesregierung Mittel zum Ausgleich des strukturellen Haushaltslochs von drei Millionen Euro jährlich sowie des bisherigen Defizits von rund sechs Millionen Euro erhalten. Zudem fordern die Studierenden unter anderem ausreichende Mittel zur Beseitigung der baulichen Mängel an den Gebäuden, um eine energieeffiziente und ökologisch nachhaltige Universität zu ermöglichen.
von Manfred Hitzeroth
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