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Studenten-Zahlen klettern weiter

Semesterstart Studenten-Zahlen klettern weiter

Der Ansturm auf die Philipps-Universität hält unvermindert an: Rund 25000 Studierende nehmen am heutigen Montag ihr Studium an der Marburger Universität auf.

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Bei der Einführungsveranstaltung der Fachschaft Jura im Wintersemester 2013 wurde es richtig voll im Hörsaal. Auch im Sommersemester kommen wieder viele Erstsemester nach Marburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Noch stehen die abschließenden Studierenden-Zahlen nicht fest. Doch so viel ist sicher: Der Trend zeigt weiter eindeutig nach oben. Nach den bisherigen Berechnungen wird sich die Zahl bei rund 25000 einpendeln. Damit wird sogar das studentische Allzeithoch von 25700 Studenten aus dem vergangenen Wintersemester nur knapp verfehlt. Und das, obwohl in den Sommersemestern traditionell eher weniger Studierende in Marburg eingeschrieben sind. „Der steile Anstieg aus dem Wintersemester setzt sich damit fort“, kommentiert die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause in einer Willkommensbotschaft an die Studierenden auf der Homepage der Marburger Universität. Im Sommersemester vor einem Jahr waren laut Uni-Pressesprecherin Dr. Susanne Langer noch rund 22800 Studierende an der Universität eingeschrieben.

Rund zehn Prozent der Marburger Studierendenschaft stammt aus dem Ausland; weit mehr als die Hälfte der Studierenden sind Frauen. Immerhin rund 2500 Erstsemester kommen neu an der Uni. Ein Großteil von ihnen hat bereits in der vergangenen Woche die Universität und die Stadt Marburg in der Orientierungswoche erkundet. Die begehrtesten Fächer bei den Neu- und Ersteinschreibungen waren Informatik, Chemie, Geschichte, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsmathematik, Rechtswissenschaft und Pharmazie. „Groß ist die Freude über die Vielzahl der angehenden Wissenschaftler, die sich für Marburg entscheiden“, schreibt Krause.

Die Fortsetzung des Studenten-Ansturms stellt die Uni-Verantwortlichen aber auch vor besondere logistische Herausforderungen.

So hat die Uni mit Geld aus dem Fördertopf „Für ein richtig gutes Studium“ zusätzliches Personal eingestellt.

Die studentische Wohnungssituation sei zu Beginn des Sommersemesters wesentlich entspannter als noch im Oktober 2013 zum Start des vergangenen Wintersemesters, berichtet Langer. Dabei bezieht sie sich auf Informationen des Studentenwerks.

In diesem Semester darf wieder gefeiert werden: Gleich zwei große Feten stehen an, die in den zurückliegenden Jahren ausgefallen waren. So steigt am 9. Mai im Uni-Hörsaalgebäude zum ersten Mal nach mehrjähriger Pause wieder die große Party des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta). Diesen Termin nannte die Präsidentin in ihrer Grußbotschaft, während auf der Asta-Homepage noch kein Termin und auch kein Hinweis auf das genaue Programm für die Asta-Ersti-Fete genannt worden ist.

Das zweite große Fest ist wenige Wochen später geplant: das Uni-Sommerfest fiel auch einige Jahre ins Wasser und soll nun am 31. Mai über die Bühne gehen.

Es hat allerdings ein völlig verändertes Konzept: Statt wie früher rund um das Uni-Hörsaalgebäude ist der Austragungsort in diesem Jahr das Landgrafenschloss. Zudem soll auch auf dem Parkplatz vor der Stipendiatenanstalt und dem Schloss gefeiert werden. Im Mittelpunkt stehen nicht mehr Bands und Disco-Party wie früher, sondern Vorträge, Wissenschaftspräsentationen sowie kulturelle Darbietungen.

Im Mai wird es an der Uni auch noch sportlich: Am 28. Mai ist der traditionelle „Sport-Dies“ angesagt, bei dem den ganzen Tag sportliche Wettkämpfe sowie spielerische Sportangebote für Studenten und Uni-Mitarbeiter angeboten werden.

von Manfred Hitzeroth und Björn Wisker

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