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Student bedauert Tötung

Totschlagsprozess Student bedauert Tötung

Am ersten Verhandlungstag hat ein 27-jähriger Student zugegeben, einen anderen Studenten erstochen zu haben. Aus Notwehr, sagt die Verteidigung.

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Der Angeklagte (Zweiter von rechts) mit seinen Verteidigern Sascha Marks (von rechts), Axel Wöller und Wolfgang Burghardt.

Quelle: Foto: Nadine Weigel

Marburg. "Vorweg möchte ich mein Bedauern zum Ausdruck bringen", sagte der Pharmaziestudent an die Eltern des Getöteten gewandt. Der 27-Jährige gab anschließend zu, einen damals 20-Jährigen mit einem Messer tödlich verletzt zu haben.

In der Nacht vom 12. Oktober vergangenen Jahres war es zu einer Auseinandersetzung mehrer Beteiligter vor einer Kneipe am Schuhmarkt in der Oberstadt gekommen. In deren Verlauf hatte der Angeklagte ein Messer aus der Tasche gezogen und den 20-jährigen Studenten mit einem Stich ins Herz tödlich verletzt. Der angeklagte Verbindungsstudent war zu diesem Zeitpunkt erheblich alkoholisiert. Vor dem Landgericht Marburg räumte er am heutigen Montagmorgen erhebliche Erinnerungslücken ein. Seine drei Verteidiger plädieren auf Notwehr. Der Getötete habe den 27-Jährigen mit der Stange eines Straßenschildes angegriffen.

Der Prozess ist auf zehn Verhandlungstage angesetzt. 29 Zeugen sollen vernommen werden.

Weitere Informationen folgen.

von Nadine Weigel

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