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Streit im Restaurant über ungewaschenes Gemüse

Marburger Arbeitsgericht Streit im Restaurant über ungewaschenes Gemüse

Der Koch eines Restaurants am Gerhard-Jahn-Platz klagte vor dem Arbeitsgericht, weil er noch Lohn für seine Tätigkeit fordert.

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Nach den Behauptungen eines Kochs gibt es in einem Restaurant am Gerhard-Jahn-Platz ungewaschenes Gemüse. Archivfoto

Marburg. Der Chef des Restaurants war zur Güteverhandlung am Dienstagvormittag nicht erschienen, worauf ihm der Vorsitzende Richter Hans Gottlob Rühle erstmal ein Ordnungsgeld von 150 Euro aufbrummte.

Nur unwesentlich höher war auch der Betrag, den der Kläger einforderte. Nach seiner Darstellung stehen ihm für seine Tätigkeit als Koch noch 198 Euro zu. Er habe im vergangenen Jahr vom 6. bis 11. Juni in dem Restaurant am Gerhard-Jahn-Platz gearbeitet. Weil es immer wieder Streit gegeben habe und der Chef ihn schließlich vor die Tür setzte, sei vermutlich die Zahlung nicht erfolgt, so der Kläger.

Die Verteidigerin des Beklagten trug vor, der Koch habe deutlich weniger gearbeitet: am 6. Juni drei Stunden auf Probe und dann nur noch am 7. und 8. Juni. Er habe Zeugen, die bestätigen könnten, dass er mehrere Tage gearbeitet habe, sagte der Koch und berichtete von den Auseinandersetzungen mit dem Chef. Diese drehten sich unter anderem um die Zubereitung von Salat und Gemüse. „Ich wasche es vorher, denn es ist doch gespritzt“, sagte der Koch, aber der Chef habe ihm gesagt das sei nicht nötig und koste nur Zeit.

von Heike Horst

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