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Stimmungsvolles Richtfest für Moscheebau

Einweihung 2016 Stimmungsvolles Richtfest für Moscheebau

Bei strahlendem Spätsommer-Wetter wurde am Freitag das Richtfest für die neue Marburger ­Moschee der Islamischen Gemeinde und das angeschlossene Bildungs- und Kulturzentrum gefeiert.

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Der Bau der neunen Moschee hat bereits begonnen, die Fertigstellung ist noch für 2016 geplant.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Rund 200 Gäste waren gekommen, um das Richtfest für das Moschee-Gebäude mitzufeiern. Der neue Bau liegt an der Straße Bei St. Jost direkt zwischen der Stadtautobahn und der Eisenbahnstrecke. Doch dem Außenlärm zum Trotz freuten sich die Vertreter der Islamischen Gemeinde sehr, dass der Moscheebau jetzt schon so weit auf den Weg gekommen ist. Schon Ende 2016 soll die Eröffnung sein.

Bei strahlendem Spätsommer-Wetter wurde am Freitag das Richtfest für die neue Marburger ­Moschee der Islamischen Gemeinde und das angeschlossene Bildungs- und Kulturzentrum gefeiert. Fotos: Nadine Weigel

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„Die Stadt Marburg bietet einen guten Platz für Menschen unterschiedlicher Herkunft“, freute sich Dr. Bilal El-Zayat, der Vorsitzende der Islamischen Gemeinde Marburg über die Unterstützung durch die Politiker und die Marburger Stadtgesellschaft.

Gebetsraum bietet Platz für mehr als 200 Teilnehmer

Stellvertretend für die Marburger Politik lobte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) das gute Miteinander der Religionen in Marburg. Das neue Kulturzentrum der Islamischen Gemeinde solle den Muslimen ­eine religiöse Heimat bieten, aber auch ein Treffpunkt für Menschen unterschiedlichen Glaubens werden, so Vaupel.

Im Erdgeschoss des Hauses entsteht ein Gebetsraum als Kernbestandteil der Moschee. Dort gibt es Platz für mehr als 200 Muslime. Auf einer höher liegenden Empore soll es noch Platz für 150 weitere Gläubige geben. Zusätzlich entstehen im Kulturzentrum unter anderem ein Konzert- und Vortragssaal sowie eine Bibliothek und eine öffentliche Cafeteria.

Die Finanzierung des Projektes, für das 2,5 Millionen Euro veranschlagt sind, erfolgt ausschließlich aus Spenden. Grußworte kamen auch von Vertretern der Jüdischen Gemeinde und der evangelischen und katholischen Kirche sowie des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

von Manfred Hitzeroth

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