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Sterntaufe bei Prinzenmatinee

Karneval Sterntaufe bei Prinzenmatinee

Mit Tanz, Musik und ganz viel Helau hat die Karnevalssaison in Marburg nun richtig begonnen: Bei der Prinzenmatinee des Faschingsvereins Marburger Karneval (FMK) hatten die Tollitäten Hof gehalten und begrüßten rund 200 Gäste.

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Die Tanzgarde FMK unterhielt die Gäste mit ihrem sportlichen Können.

Quelle: Michael Hofstetter

Moischt. Punkt 11.11 Uhr sind am Sonntag die Fanfaren im Bürgerhaus Moischt erklungen: Unter dem Geleit des Fanfarenzuges Hansa aus Gießen und den Marburger Garden hat das Prinzenpaar Einzug gehalten.

Ihre Antrittsrede hielten Prinz Thomas III., der musikalische Regent aus dem Hause Hansa, und Prinzessin Silvia I., die bezaubernde Herrscherin und liebreizende Beschützerin des Hauses derer von Sauer, in Reimform.

Der Erste Ehrensenator des FMK, Oberbürgermeister Egon Vaupel, überbrachte „närrische Grüße aus dem Rathaus“ und versicherte, dass es dort „nicht wie im Karneval drunter und drüber“ gehe. Drunter und drüber ging es dann aber bei dem bunten Programm, das die Karnevalsfreunde und Prinzenpaare aus Marburg, Stadtallendorf, Nidda, Laubach, Nieder-Ohmen und anderen Orten erwartete.

Den ersten Auftritt durfte die neue Tanzgarde des FMK übernehmen: Zu einem Stimmungsmix haben die sechs Frauen der jungen Garde Beine fliegen und Röcke flattern lassen.

Ihr Können zeigten auch die beiden Tanzmariechen Mandy und Lara. Ebenso die Tanzgruppe Soul System vom Hungener Carnevalsverein. Letztere haben mit aufregenden Tänzen die Geschichte von Puppenspielern erzählt.

Allerdings haben sich in Moischt die Puppen selbstständig gemacht und sich von ihren Seilen befreit. Dafür gab es die erste Rakete des Tages vom gut gelaunten Publikum. Fehlen darf ein Auftritt der Weidenhäuser Bürgergarde beim Marburger Karneval nicht. Und zu Lachen gab es einiges bei dem Männerballett Schiss Lameng.

Der Fanfarenzug Hansa spielte zu Schunkelrunden auf und beschenkte seinen Vorsitzenden Prinz Thomas und seine Prinzessin mit einer Sterntaufe: Fortan tragen zwei Sterne die Namen Prinz Thomas und Prinzessin Silvia. Besonders viel Applaus gab es für Antje Mertens: Sie balancierte, drehte und warf einen Koffer mit ihren Füßen durch die Luft. Spätestens als sie mit einem zweiten Koffer, einer Handtasche und Obst einen draufsetzte und weitere Kunststücke zeigte, hatte sie die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums sicher.

von Patricia Kutsch

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