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Sternsinger sammeln über 9.000 Euro

Spenden Sternsinger sammeln über 9.000 Euro

Die Sammelbüchsen der Sternsinger in Marburg waren ganz schön schwer. Tagelang waren mehr als 100 Kaspars, Melchiors, Balthasars und Sternträger mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern aus den katholischen Gemeinden Marburgs unterwegs zu den Menschen.

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Zu einem farbenprächtigen Bild wurde dieses Gruppenfoto der Marburger Sternsinger aus der Kugelkirchengemeinde St. Johannes vor ihrem Einsatz, bei dem sie mehr als 9.000 Euro sammelten.

Quelle: Privat

Marburg. Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+11“, Christus Mansionem Benedicat, über zahllose Türen geschrieben. Doch das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: Mehr als 9.000 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, die für Not leidende Kinder in aller Welt bestimmt sind.

„Das war klasse“, freute sich die neunjährige Helene. „Uns haben ganz viele Leute Geld in die Schatzdose geworfen. Jetzt können wir Kindern überall helfen.“ Dechant Franz Langstein von der Gemeinde St. Johannes freute sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in seiner Gemeinde: „Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche für eine gerechtere Welt eintreten und damit ein Zeichen des Friedens setzen.“

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an ihrer 53. Aktion Dreikönigssingen. Bereits im Vorfeld hatten sich die Mädchen und Jungen auf das diesjährige Leitwort „Kinder zeigen Stärke“ vorbereitet. Wie überall in Deutschland machten sie damit deutlich, dass auch Kinder mit einer Behinderung in den so genannten Entwicklungsländern immer wieder neu Stärke zeigen.

Ohne Beine Fußball spielen? Ohne Hände schreiben? Im Rollstuhl tanzen? In Kambodscha, dem Beispielland der 53. Aktion Dreikönigssingen, zeigen Kinder, dass genau diese Dinge möglich sind! Sie machen deutlich, dass man mit einer Behinderung fast alles erreichen kann, wenn man nur an sich glaubt und die nötige Unterstützung bekommt.

In den Entwicklungsländern fehlt es jedoch meist vollständig an dieser Unterstützung und an Konzepten für gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Eigene Förderschulen gibt es meist nicht – erst recht nicht in ländlichen Gebieten, wo oft der Großteil der Bevölkerung lebt.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der gedruckten OP.

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