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Staunen über Kopfstand der Fotografierten

Kita Philippshaus zu Besuch beim Bildarchiv Foto Marburg Staunen über Kopfstand der Fotografierten

Nur selten bekommt das Bildarchiv Foto Marburg Besuch. Diesmal war es der Kontakt der dort arbeitenden Mama Almut Berchtold mit der Kita Philippshaus, in deren Vorschulgruppe ihre Tochter Malena geht, was den Besuch vorbereitete.

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Fotograf Horst Fenchel zeigte den Kindern und Erzieherinnen die Funktionsweise einer alten Kamera.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Marburg. Das im Ernst-von-Hülsen-Haus untergebrachte „Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg“ ist eine national und international agierende Forschungseinrichtung, die zur Universität Marburg gehört. Sie beheimatet eine circa zwei Millionen Bilddokumente umfassende Sammlung.

Vornehmlich alte Ansichten von Marburg ließen die Kinder staunen, wie Marburg denn früher einmal ausgesehen hat. Fotograf Horst Fenchel zeigte anschließend, wie eine alte Kamera funktioniert, wozu man das bekannt schwarze Tuch brauchte und wie Bildplatten eingelegt werden.

Klar mussten alle erst einmal durchschauen und ihre Freunde auf dem Kopf stehend sehen. Dann ging es weiter zu Susanne Dörler, der Leiterin der Katalogisierung. In ganz vielen Kartons lagern dort in langen Gängen unzählige Bildplatten und Dias. Auch ein kurzer Blick in die Kühlkammer, wo die wertvollsten Bildplatten vor dem Verfall bewahrt werden, wurde erlaubt. Abschließend ging es in das Fotolabor, wo mit neuester Technik Fotos archiviert werden.

Nach gut zwei Stunden begaben sich die Kinder mit vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg. Sie wissen jetzt, was in dem großen Marburger Museumsgebäude noch untergebracht ist, und was Malenas Mama dort macht.

von Heinz-Dieter Henkel

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