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Star-Ruderer tauft neues Boot

Schul-Kooperation Star-Ruderer tauft neues Boot

Promi-Besuch im Landschulheim Steinmühle: Der Ruder-Olympiasieger Filip Adamski taufte den neuen Achter namens "Blind Date". Neue Kooperation zwischen Steinmühle und Blindenstudienanstalt.

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Der neue Ruder-Achter der Steinmühle heißt „Blind Date“ . Olympiasieger Filip Adamski taufte ihn (kleines Bild). Fotos: Ina Tannert

Marburg. er Stolz der Steinmühle heißt „Blind Date“. Während des Herbstfestes - zu dem etwa 3000 Besucher kamen - wurde außerdem der neue, ganze Stolz der Schule eingeweiht. Ein brandneues achtsitziges Ruderboot wartete vor dem Forum des Landschulheims auf die offizielle Bootstaufe. Der Achter ist ein Gemeinschaftskauf der Steinmühle und der Blindenstudienanstalt (Blista). Beide Einrichtungen kooperieren seit einem Jahr im Schulbereich Wahlunterricht miteinander. Die Blista-Schüler nutzen gemeinsam mit den Steinmühle-Schülern die dortigen Ruder-Kurse. Das Rudern hat eine lange Tradition an der Schule. Mehrere Schüler nehmen regelmäßig an nationalen und internationalen Regatten teil. Aus der schulischen Kooperation entstand schließlich die Anschaffung des neuen GIG-Achters, der in Zukunft von vier Steinmühle- gemeinsam mit vier Blista-Schülern genutzt wird.

Für das Projekt hatte auch die Sparkasse Marburg-Biedenkopf einen Teil der Kosten gespendet. Zur offiziellen Taufe versammelte sich eine Menschenmenge aus Besuchern, zahlreichen Schülern, Lehrern und Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, um das elegante Boot. Mit einem ordentlichen Schwung Sekt und guten Wünschen für eine „allseits gute Fahrt“ wurde es von Ehrengast Filip Adamski, dem Deutschland-Achter Olympiasieger 2012, getauft.

Der Name „Blind Date“ ist symbolisch. Denn dieser passe besonders gut, „da die ganze Aktion anfangs einfach ins Schwarze geschossen wurde. Die Schulen wussten nichts voneinander“, sagte Martin Strohmenger, Profi-Trainer und Ruderlehrer des Landschulheims. Er ist der Initiator des Kooperationsprojekts. „Aus diesem Blind Date ist Liebe auf den ersten Blick geworden“, ergänzte er. Zu dem Ereignis stellte sich außerdem der neue Verein „Rudern und Sport (RuS) Steinmühle“ vor.

Im Anschluss schleppten die Vereinsmitglieder ihren frisch getauften „Inklusions-Achter“ zum Bootssteg für eine erste gemeinsame Rudertour.

Kletterwand, Bogenschießen, Hofschach, Waveboards, Kürbisschnitzen: Die Gäste tobten sich beim Fest aus. „Das Herbstfest ist eine richtige Tradition“, sagte Geschäftsführer Dirk Konnertz.

von Ina Tannert

und Björn Wisker

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