Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Stadtverordnete rollen Fall auf

Veruntreuung in Marburg Stadtverordnete rollen Fall auf

Wie konnte ein Beamter der Stadtverwaltung unbemerkt mehr als 1,5 Millionen Euro veruntreuen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Akteneinsichts-Ausschusses.

Voriger Artikel
Fahrer haben Angst vor Kündigung
Nächster Artikel
Blutspuren an Elektroschocker und Fleischer-Axt

Die Homepage der Stadt mit den Informationen von OB Vaupel zum Veruntreuungsfall.

Quelle: Richter

Marburg. Nachdem bekannt wurde, dass ein städtischer Beamter, der für die Beihilfe zuständig war, über mehr als zehn Jahre öffentliches Geld veruntreute, ermittelt die Staatsanwaltschaft weiterhin.

„Die Unterlagen werden in großem Umfang geprüft“, sagte Staatsanwältin Kerstin Brinkmeier. Die Anklage sei daher noch nicht erhoben worden.
Ab Mittwoch will ein Akteneinsichts-Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung prüfen, wie es zu der Veruntreuung in Höhe von mehr als 1,5 Millionen Euro kommen konnte. Der Ausschuss tagt ab 17 Uhr im Sitzungssaal Hohe Kante öffentlich.

Insbesondere die Opposition hat eine Reihe von Fragen, was Vorgänge in der Verwaltung betrifft, zum Beispiel hinsichtlich der Zahlungsanordnung. Auch soll geklärt werden, warum der Beamte seine eigenen Beihilfeakten bearbeitete.

Zudem wollen die Stadtverordneten wissen, ob und wie das Rechnungsprüfungsamt die Bearbeitung der Beihilfe in der Vergangenheit prüfte.
Derzeit ist das städtische Rechnungsprüfungsamt – gemeinsam mit dem Regierungspräsidium – damit befasst, die Vorfälle intern aufzuklären. Der Abschlussbericht soll laut Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) in den nächsten Tagen vorliegen.

von Anna Ntemiris

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP und bereits am Dienstagabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr