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Stadtteil wird bunter

Richtsberg Stadtteil wird bunter

Nur strahlende Sieger gab es beim Wettbewerb "Wandgestaltungen Kindereinrichtungen Richtsberg", den das Projekt "Stadterneuerung Richtsberg" des Magistrats ausgerufen hatte.

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Die Vertreter der drei Siegerprojekte, der Jury und des Magistrats nach der Preisverleihung vor der neu gestalteten Wand der Bildungsstätte Richtsberg.Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Die Beiträge der drei Teilnehmer wurden alle mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Die Preisträger sind: die Evangelische Kindertagesstätte Berliner Straße, die Kindertagesstätte Eisenacher Weg und der Kinder(h)ort Richtsberg, der den neuen Namen „Bildungsstätte Richtsberg“ trägt.

Und gewonnen hat auch der Stadtteil, der ein bisschen schöner und bunter geworden ist.

Die fünfköpfige Jury war zu dem Schluss gekommen, dass alle Teilnehmer einen besonderen Beitrag zur Gestaltung öffentlicher Flächen am Richtsberg geleistet haben.

Die Wandgestaltungen seien aber aufgrund unterschiedlicher Bedingungen, Beteiligungen und Ausführungen äußerst schwer vergleichbar, daher ging ein erster Preis an alle drei Institutionen.

Bei der Bildungsstätte am Richtsberg wirkte ein hoher Anteil der Betreuungskinder an der Bearbeitung einer großen Fläche mit.

Die Gruppennamen des Horts wie Regenbogen, Sonne, Biber und Mäuse wurden in dem Bild umgesetzt.

In den Sommerferien solle eine zweite Fassade mit den gleichen Motiven gestaltet werden.

An der Kindertagesstätte Eisenacher Weg wurde eine Stützmauer gestaltet, die ohnehin eines neuen Anstriches bedurft hätte. Dort wurden zwar die kleinen Krippenkinder nicht beteiligt, Erzieherinnen und Eltern setzten aber ein ausgefeiltes naturpädagogisches Konzept um.

Mit der Darstellung eines Baumes in den vier Jahreszeiten sowie vielen kleinen, für junge Kinder interessanten Details aus Liedern wie „Alle meine Entchen“ ist die Gestaltung nicht abgeschlossen, sondern soll jahreszeitlich jeweils passend mit mobilen Elementen aus Holz wie Hasen zu Ostern oder Schneemann und Kugeln zu Weihnachten ergänzt werden.

Die Evangelische Kindertagesstätte Berliner Straße bemalte mit der Unterführung Berliner Straße/Straße Am Richtsberg einen Ort im öffentlichen Raum und die größte Fläche im Wettbewerb.

Die Kinder waren beteiligt, die Motive beziehen sich auf die Vielfalt der am Richtsberg lebenden Menschen und Kinder, die aus vielen Nationen und Ethnien stammen, und die gemeinsamen Lebensgrundlagen. Unter anderem ist eine Erdkugel mit dem Richtsberg als Mittelpunkt zu sehen.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) überreichte die Urkunden und Geldpreise in Höhe von je 300 Euro bei einer Präsentation der Wandgestaltungen durch die beteiligten Einrichtungen.

Er hob hervor, dass Dr. Heinrich Scherer vom Fachdienst Stadtplanung die Idee zu dem Wettbewerb hatte.

Die Gewobau, durch Roger Bergmann in der Jury vertreten, belohnte das kreative Engagement aller drei Sieger zusätzlich mit Baumarktgutscheinen im Wert von je 100 Euro.

Weiter gehörten der Jury an: Ortsvorsteherin Erika Lotz-Halilovic, Carin Götzfried, stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative für Soziale Fragen, Peter Schmittdiel, Fachdienst Zentrale Jugendhilfedienste der Universitätsstadt Marburg, und Dr. Heinrich Scherer.

von Manfred Schubert

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