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Stadt will Studentenwerk mit 50.000 Euro helfen

Nach Brand am Richtsberg Stadt will Studentenwerk mit 50.000 Euro helfen

Der Magistrat will auf einen Hilferuf des Marburger Studentenwerks reagieren und zur Bewältigung der Notsituation von ehemaligen Bewohnern des Studentenwohnheims Am Richtsberg 88 eine Summe von 50.000 Euro zur Verfügung stellen.

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Nach dem Brand des Studentenwohnheims am Richtsberg hat sich das Studentenwerk mit einem Hilferuf an die Stadt gewendet.

Quelle: Florian Gartner

Marburg. Dafür gab es am Dienstag bereits einstimmig grünes Licht im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtparlaments. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) hatte im Ausschuss erläutert, dass Studentenwerks-Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe ihm in einem Brief geschildert habe, dass nach dem Großbrand des immer noch nicht wieder bewohnbaren Wohnheims nach wie vor 100 der 180 Ex-Bewohner in Übergangswohnheimen untergebracht seien, wofür das Studentenwerk die Zahlungen übernommen habe.

Ein Teil dieser Zahlungen kann aus Versicherungsleistungen gedeckt werden, es bleibt aber eine Summe von 150.000 Euro. Vaupel sagte, dass die Stadt Marburg aus Gründen der Solidarität davon nun ein Drittel übernehmen wolle. Dieses Geld stamme aus dem Topf „Soziale Dienstleistungen“. Er hoffe, dass das Land Hessen ein weiteres Drittel zuschießen könne, so dass das Studentenwerk nur noch 50.000 Euro aus eigenen Mitteln aufbringen müsse.

von Manfred Hitzeroth

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