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Stadt und Kreis erfüllen Anspruch auf Betreuung

Betreuungsgeld und Kita-Plätze Stadt und Kreis erfüllen Anspruch auf Betreuung

Von Donnerstag an haben Eltern in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihr Kind, sobald es das erste Lebensjahr vollendet hat.

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Quelle: Archivfoto

Marburg. Bundesweit ist eine Versorgungsquote von 35 Prozent vereinbart. In den Großstädten liegt der Bedarf meist weit darüber, in ländlichen Gebieten oft darunter. Mit einem Versorgungsgrad von 36,3 Prozent habe Hessen die bundesweit verabredete Quote „übererfüllt“, sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) gestern.

In der Stadt Marburg werden 704 Plätze für Kinder bis zu drei Jahren angeboten, das entspricht einem Versorgungsgrad von 41,4 Prozent. Die anderen Städte und Gemeinden im Landkreis kommen im Durchschnitt auf einen Versorgungsgrad von 32,78 Prozent.  Der Hessische Städtetag bestätigte, es werde bereits auf einen Anspruch geklagt, etwa in Frankfurt und Wiesbaden. „Die große Welle wird aber nicht kommen“, prognostizierte der Direktor des kommunalen Spitzenverbands, Stephan Gieseler.

Aus dem Landkreis sind nach Aussage von Kreissprecher Stephan Schienbein keine Klagen bekannt. Das Gleiche gilt laut Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) für die Stadt Marburg. Ebenfalls seit heute gibt es den Anspruch auf Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen. Die Resonanz ist bescheiden. Im Zuständigkeitsbereich des Versorgungsamts Gießen, zu dem die fünf mittelhessischen Landkreise gehören, gibt es bislang nur 115 Anträge.

Zum ausführlichen Bericht mit Stellungnahme von Oberbürgermeister Egon Vaupel und weitere Informationen zum Betreuungsgeld geht's hier.

Von Till Conrad

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