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Stadt stellt Baustellen-Information vor

Neue Homepage Stadt stellt Baustellen-Information vor

In der Vergangenheit gab es immer wieder mal Ärger bei Bauarbeiten. Um Bürger nun besser über Einschränkungen informieren zu können, hat die Stadt daher ein Baustellen-Informationssystem eingerichtet.

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Auch dieses Jahr wird es in Marburg wieder einige Baustellen geben. Das neue Baustellen-Informationssystem auf der Internetseite der Stadt soll die Kommunikation mit den Bürgern zukünftig verbessern.Archivfoto / Screenshot

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Auf der Homepage der Stadt können Bürger zukünftig Informationen zu allen verkehrstechnisch relevanten Baustellen in Marburg abrufen. Aufgeführt sind tabellarische Angaben über Ort, voraussichtliche Dauer und Art der Baustelle. Zudem sind jeweils über einen Link ausführlichere Informationen verfügbar. Unter anderem werden dort eine kleine Übersichtskarte aus dem Stadtplan angezeigt, Ansprechpartner samt Kontakt genannt und weiterführende Links, sofern vorhanden, aufgeführt. So erfährt man etwa über den Bahnhofsvorplatz, welche Kosten für dessen Umbau im Einzelnen anfallen.

„Das Baustellen-Informationssystem ist Bestandteil unserer allgemeinen Bemühungen verbesserter Kommunikation mit den Bürgern“, sagt der städtische Pressesprecher Ralf Laumer. „Die Nachfrage nach Informationen steigt, und dem müssen wir gerecht werden“. Demzufolge sei die Einrichtung des Systems auch „nicht aus einem einzelnen Anlass heraus“ erfolgt, ergänzt Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne). Dennoch habe es in der Vergangenheit immer mal wieder Diskussionen um Baustellen gegeben, da „Dinge nicht immer so laufen, wie es wünschenswert wäre“. Selbstverständlich gebe es bei jeder Baustelle „auch Menschen, die kommerziell darunter leiden“.

„Manche Dinge müssen einfach gemacht werden“

Ein Umstand, der sich laut Stadtmarketing-Koordinator Jan-Bernd Röllmann nicht vermeiden lässt. „Manche Dinge müssen einfach gemacht“ werden, wirbt er um Verständnis. Dies betreffe die Instandhaltung, aber auch Neubauten. Schließlich solle die Stadt „auch prosperieren“. Im Sinne der Weiterentwicklung sei es „ja das Schlimmste, wenn überhaupt nicht mehr gebaut würde“. Auch im Jahr 2014 soll es daher einige Baustellen geben. Unter anderem am Rudolphsplatz, an der Kreuzung Cappeler Straße / Beltershäuser Straße und im Bereich Robert-Koch-Straße / Bunsenstraße.

Das Baustellen-Informationssystem solle dazu beitragen, die entstehenden Einschränkungen dieser Bauarbeiten möglichst klein zu halten. Doch „natürlich wird es nicht den Dialog mit den Betroffenen direkt ersetzen“, so Bauamtsleiter Jürgen Rausch. Der Beteiligungsprozess müsse weitergehen. Weiterhin werde es beispielsweise Informationsabende geben.

Wie lange im Voraus die Bauprojekte bekannt gemacht werden, sei nicht zu prognostizieren. „Wir streben an, die Informationen so früh wie möglich bekannt zu geben“, sagt zwar Kahle, doch „manchmal ist es schwierig vorauszusehen, wann es losgeht“, so Rausch. Es ergäben sich „immer wieder neue Sachverhalte“, da meist viele Akteure beteiligt seien.

Angezeigt werden sollen nur Baustellen, bei denen es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommt. Neben dem städtischen Internetauftritt, wo es ab sofort online ist, soll das Informationssystem demnächst auch über die Marburg-App abgerufen werden können. Auf der Homepage befindet sich unter dem Reiter „Service & Rathaus“ in der Inhaltsanzeige am linken Rand der Menüpunkt „Stadtinformationen“ mit der untergeordneten Kategorie „Baustelleninfo“. Schneller zu erreichen ist die Übersicht jedoch unter www.marburg.de/baustelleninfo oder über das kleine Baustellen-Schild, das neben den Länderflaggen für die englisch- und französischsprachige Ausgabe der Seite abgebildet ist.

von Peter Gassner

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