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Verkehrsführung im Nordviertel

Stadt sieht „Trend zur Verbesserung“

Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit den Spitzenkandidaten der für die Kommunalwahl am 6. März kandidierenden Parteien und Gruppierungen will die OP die Meinungen der Bürger zum Verkehr in der Nordstadt hören.
Der Autoverkehr in der Robert-Koch-Straße am Freitagnachmittag: Neuralgischer Punkt ist die Kreuzung Robert-Koch-Straße/Bahnhofstraße mit vier Fußgängerüberwegen. Foto: Ruth Korte

Der Autoverkehr in der Robert-Koch-Straße am Freitagnachmittag: Neuralgischer Punkt ist die Kreuzung Robert-Koch-Straße/Bahnhofstraße mit vier Fußgängerüberwegen.

© Ruth Korte

Marburg. Seit September gilt im Nordviertel eine neue Verkehrsführung: Robert-Koch-Straße und Bunsenstraße dürfen in beiden Richtungen befahren werden. Links und rechts der Fahrbahn in der Bahnhofstraße wurden zudem Fahrrad-Schutzstreifen auf die Straße gemalt. Die Verkehrsreform ist als Verkehrsversuch ausgewiesen.

Was vor allem zur Entlastung der Elisabethstraße gedacht war, sorgt seitdem großflächig für Ärger vor allem bei Autofahrern, die durch das Nordviertel müssen. Von Verkehrschaos ist die Rede, vom Verkehrsinfarkt.

Politiker sollen mit Bürgern ins Gespräch kommen

Das Thema hat alle Chancen, zu einem der Wahlkampfschlager im bevorstehenden Wahlkampf für die Kommunalwahl am 
6. März zu werden. Fast alle Parteien haben angekündigt, in ihren Wahlprogrammen Aussagen zum Thema zu machen – oder haben dies bereits getan.

Wie die Situation vor Ort tatsächlich ist, darüber machen sich die Spitzenkandidaten der acht Parteien und Gruppierungen, die am 6. März für die Wahl zum Stadtparlament kandidieren, am kommenden Donnerstag selbst ein Bild. Die OP hat sie eingeladen, um 16.30 Uhr in die Bahnhofstraße vor das Mammografiezentrum zu kommen, um den Verkehr zur Stoßzeit in Augenschein zu nehmen und über Konsequenzen, Verbesserungsmöglichkeiten 
oder Alternativen nachzudenken.

Die OP wird anfangs an die Kommunalpolitiker eine Eingangs-Frage zu der laufenden Nordstadt-Verkehrsreform richten. Diese soll von den Partei-Vertretern in Kurz-Statements beantwortet werden.

Darauf folgen die Fragen, Meinungen und Anregungen der Zuhörer vor Ort. Je nach Verlauf und Wunsch der Leser gibt es Raum für Diskussionen zu verschiedenen Aspekten der Verkehrsproblematik im Nord­viertel.

Hintergrund: Verkehrslenkung

Nur etwa jedes zehnte der rund 9000 Fahrzeuge täglich sucht sich seinen Weg aus Richtung Hauptbahnhof in die Innenstadt über Robert-Koch-Straße 
und Bunsenstraße. Die Einführung des Zweirichtungsverkehrs in der Robert-Koch-Straße und der Bunsenstraße hat also der Elisabethstraße kaum die gewünschte Entlastung gebracht. Das teilt die Stadt Marburg nach Verkehrszählungen auf ihrer Homepage mit.

Die Stadt hofft, „dass der Trend zur Verbesserung der Verkehrsabläufe im Rahmen der neuen Verkehrsführung weiter ausgebaut werden kann“ – sie verweist unter anderem auf den Abschluss mehrerer kleiner Baustellen, aber auch auf die Einrichtung einer Rechtsabbiegerspur an der Kreuzung Bahnhofstraße/Rosenstraße, die den Rückstau in Richtung B-3-Abfahrt verringern soll.

Die „Reisezeiten“ stadteinwärts hätten sich zu den Spitzenzeiten zwischen Oktober und November schon deutlich verringert, teilt die Stadt mit. Sie will nun mit einer anderen Beschilderung mehr Autofahrer dazu bewegen, stadteinwärts die Route über Robert-Koch-Straße und Bunsenstraße zu nehmen.

Eines hat der Verkehrsversuch bisher nicht zur Folge gehabt: dass nämlich der Verkehr auf andere Stadtzufahrten verlegt worden sei. „Vielmehr gibt es eine bessere zeitliche Verteilung des starken Berufsverkehrsaufkommens in den Spitzenzeiten“, schreibt die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage.

von Till Conrad

 
So machen Sie mit
Sie wollen sich an der Diskussion um den Nordstadt-Verkehr mit einer Frage oder Anregung beteiligen? Kommen Sie am Donnerstag, 14. Januar, ab 16.30 Uhr zum OP-Stand auf dem Vorplatz des Mammografiezentrums in der Bahnhofstraße 7! Oder schreiben Sie uns Ihre Frage direkt auf facebook.com/OberhessischePresse.
 

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