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Stadt lädt Helfer zu
 Infoveranstaltung ein

Flüchtlinge in Cappel Stadt lädt Helfer zu
 Infoveranstaltung ein

Alle, die den Flüchtlingen des Cappeler Zeltcamps ehrenamtlich helfen wollen, lädt die Stadt für Mittwoch, 22. Juli, ab 17 Uhr ins Bürgerhaus Cappel ein. Das teilte Pressesprecherin Sabine Preisler am Donnerstag mit.

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Flüchtlinge haben im Zeltcamp ihre gewaschene Kleidung zum Trocknen über einen Begrenzungszaun gehängt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Im Bürgerhaus wird über die verschiedenen Einsatzbereiche für das Engagement informiert, gerade auch in der sozialen Camp-Anlaufstelle. In Gruppen wird Näheres besprochen und letzte Absprachen getroffen, damit dann gemeinsam gestartet werden kann.

Die Anlaufstelle für die soziale Betreuung der Flüchtlinge im Zeltcamp an der Umgehungsstraße in Cappel ist am Donnerstag eingerichtet worden. Die Räume liegen in unmittelbarer Nachbarschaft des Camps „Im Rudert 2“. Nach OP-Informationen soll sie vermutlich am Montag eröffnet werden. Hier soll es laut Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) auch Gelegenheit für die Flüchtlinge geben, online oder per Telefon Kontakt mit ihrer Heimat aufzunehmen.

Die in den vergangenen Tagen in Cappel verbreiteten Gerüchte, jeder Flüchtling bekomme bei seiner Ankunft ein Smartphone ausgehändigt, entbehren nach OP-Recherchen jeglicher Grundlage. „In der Erstausstattung von Flüchtlingen sei die Versorgung mit einem mobilen Telefon nicht enthalten“, sagte die Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Gießen, Ina Velte. Auch die Stadt Marburg habe keine Handys an Flüchtlinge ausgeteilt, teilte Vaupel auf OP-Anfrage am Donnerstagnachmittag mit.

Dem Ordnungsamt sind bislang keine Beschwerden von Anwohnern etwa wegen zusätzlicher Verunreinigung der in der Nähe des Camps befindlichen Vorgärten bekannt, sagte Tina Eppler von der städtischen Pressestelle auf eine Anfrage der OP. Das Ordnungsamt habe lediglich das Camp am Donnerstag mit einem Besenwagen gereinigt. Am Donnerstag bewohnten 352 Menschen das Camp in Marburg, teilte Velte mit – ein paar weniger als am Mittwoch.

von Till Conrad

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