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Marburg

Stadt entscheidet über Trauermarsch

Etwa 300 Menschen wollen am Samstag mit einem Trauermarsch an den Tod des 25-Jährigen erinnern, der am Samstag an den schweren Verletzungen starb, die ihm zwei Marburger zugefügt hatten.

Am Tatort, vor einer Kneipe am Wehrdaer Weg, haben Freunde des Getöteten Kerzen angezündet und Briefe niedergelegt.

© Thorsten Richter
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Marburg. „Das ist ein schreckliches Ereignis. Wenn ein Mensch so zu Tode kommt, ist das unerträglich. Ich bin in Gedanken bei den Angehörigen des jungen Mannes“, sagte am Dienstag Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) auf Anfrage der OP. Wie Vaupel mitteilte, soll am Mittwoch geklärt werden, ob der Trauermarsch stattfinden kann.

Wie ein Freund des Opfers erklärte, der namentlich nicht genannt werden will, wollen sich die Teilnehmer des Trauermarsches gegen 12 Uhr im Kaufpark Wehrda treffen und von dort über die Wehrdaer Straße zum Tatort in den Wehrdaer Weg gehen. Am Tatort nahe der Kneipe Bremsspur sei eine Trauerfeier geplant.

Polizeisprecher Martin Ahlich erklärte, zwischen Ordnungsamt und Veranstaltern werde noch über den Ablauf des Trauermarsches gesprochen. Details seien noch nicht klar. Sollte das Ordnungsamt der Stadt Marburg keine Bedenken haben, werde die Polizei „die Lage beurteilen und entsprechende Maßnahmen ergreifen“. Denkbar sei, dass der Trauerzug wie eine Demonstration von Polizeiwagen begleitet werde.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.


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