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Spritzige Präsentation im Landkreis

Museumstag Spritzige Präsentation im Landkreis

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von Carina Becker und Björn Wisker

Marburg. Wasser aus dem Brunnen, Brot frisch aus dem Backhaus – passend zum Motto „Wasser und Brot“ sahen und genossen die Besucher gestern beim Museumssonntag im Landkreis allerhand Wässriges und Knuspriges.

Das mit Abstand älteste Wasser präsentierte das Mineralogische Museum in Marburg. Es ist eingeschlossen in einen so genannten Enhydros (Wasserstein). Vor mindestens 120 Millionen Jahren soll sich der zum Teil hohle Stein in den Lavaströmen gebildet haben, die bei der Trennung Afrikas von Südamerika nach Westen ausgeflossen sind. Durch eine aufpolierte Fläche sieht der Betrachter das Wasser schimmern. Der Stein stammt aus der Catalan-Region in Uruguay (Südamerika).

Ganz frisch hingegen war das Wasser, das Elfriede Hahn, zweite Vorsitzende des Verschönerungsvereins Oberrosphe, gestern mithilfe einer Schwengelpumpe aus zwei Metern Tiefe nach oben beförderte. Dank des Brunnens, den der Verein pünktlich zum Aktionstag auf dem Gelände des Dorfmuseums Oberrosphe installierte, können Kinder nun sehen, wie die Menschen früher an ihr Trinkwasser kamen.
Durstig musste gestern beim Museumstag mit Hoffest in Oberrosphe also niemand bleiben. Und hungrig auch nicht. Bäckermeister Uwe Müller und sein Gehilfe Rainer Sauerwald servierten Museumsfladen aus Hefeteig – ganz frisch aus dem rund hundert Jahre alten Holzbackofen im fahrbaren Backhaus des Verschönerungsvereins.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.

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