Das historische Foto aus dem Archiv des Presseamtes der Stadt Marburg zeigt zerbombte Häuser im Gebiet des Bahnhofsvorplatzes.
Marburg. Ende September oder Anfang Oktober sollen im Bahnhofsumfeld die ersten Arbeiten zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes beginnen, sagte der zuständige Projektleiter Rolf Kloeser vom Fachdienst Tiefbau.
Die Bauherren wollen sichergehen, ob nicht womöglich tief unter der Erde noch Bomben liegen. Seit Montag fahren Kampfmittelexperten aus der Partnerstadt Eisenach das Gelände mit einem speziellen Gerät ab, das Bomben bis zu einer Tiefe von 2,50 Metern aufspüren kann, sagte Kloeser auf Anfage der OP.
In folgenden Streckenabschnitten werden täglich von 8.30 bis etwa 18 Uhr Kampfmittelsondierungen durchgeführt:
Neue Kasseler Straße (von Höhe der Zimmermannstraße bis zum Bahnhofsgebäude),
Mauerstraße,
Ernst-Giller-Straße und Bereich unterhalb der Hochstraße B 3,
Knoten Krummbogen/Bahnhofstraße,
Krummbogen (Bahnhofstraße bis zur Höhe von Haus-Nummer 4a),
Bahnhofsvorplatz.
Abgefahren wird das gesamte Gelände mit einem Gerät, das ein wenig an einen Rasenmäher erinnere, sagte Kloeser. Weil dazu die Fahrbahnen, Parkplätze und Gehwege frei von Hindernissen sein müssen, richtet die Stadt abschnittsweise Halteverbote ein. Während der Arbeiten wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
von Uwe Badouin
Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.
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