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Sportplatz-Umbau in Wehrda geplant

Freizeit-Fläche Sportplatz-Umbau in Wehrda geplant

Der Magistrat will in der Nähe des Hallenbads in Wehrda eine Freizeit-Fläche für Familien errichten. Die ersten Pläne sehen das Aus für den Bolzplatz in der Straße „Zur Wann“ vor.

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Die Ideenskizze der Stadtverwaltung sieht einen Abbau des Bolzplates vor.

Quelle: Björn Wisker

Wehrda. Auf dem Areal des Hartplatzes soll ein Beachvolleyball-Feld gebaut werden, darüber sind eine Boule-Bahn sowie ein Streetball-Feld mit zwei Körben geplant. Mehrere Kinderspielplätze, Fitness-Stationen sowie Holz- und Steinlehrpfade sind Teil des Umbau-Konzepts. „Wir wollen das Areal als Gesamtheit attraktiver gestalten und dabei so ordnen, dass die vielfältigen Anforderungen in sportlicher, ökologischer, städtebaulicher sowie schulischer Hinsicht besser Berücksichtigung finden“, sagt Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD). Die geplante Freizeit- und Erlebniswelt „wertet den ganzen Stadtteil auf“.

Im Mittelpunkt des Ausbaus steht die Umgestaltung einer Rasensportfläche entlang des Lärchenwegs - sie soll mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet werden. „Mit einer solchen ganzjährig nutzbaren Anlage verbessern wir das Angebot für die Vereine und Schule ganz erheblich“, sagt Vaupel.

Hintergrund ist die Forderung des FV Wehrda, zusätzliche Trainings- und Spielstätten speziell für die Jugendabteilung zu bekommen. In den 13 Teams des Vereins spielen bis zu 400 Aktive, „die Kapazitäten reichen kaum noch aus“, sagte der Vereinsvorsitzende Rolf Usinger Mitte 2013, als erste Überlegungen zum Flächenumbau bekannt wurden. Der Rasenplatz entlang der Cölber Straße und das Trainingsgelände im Industriegebiet seien zusehends überlastet. Vor allem zwischen November und April seien die Naturrasenflächen durch Wetter sowie viel Trainings- und Spielbetrieb beschädigt.

Der Kunstrasenplatz bliebe jedoch stets öffentlich zugänglich und für alle Bewohner nutzbar, teilte die Stadtverwaltung auf OP-Nachfrage mit.

Im Jahr 2013 fürchteten Anwohner in der Straße „Zur Wann“ eine drohende Lärmbelästigung durch eine häufigere Nutzung der Sportflächen.

Punkt- oder Testspiele von Senioren-Teams dürften den Regeln des hessischen Fußballverbands zufolge auf dem Kunstrasenplatz jedoch wohl nicht stattfinden, da dessen Maße (70 mal 45 Meter anstatt 90 mal 50 Meter) dafür nicht ausreichen.

Der neue Kunstrasenplatz soll nach Magistratsplänen umgeben sein von einer Laufbahn, einer Sprunggrube, einem Feuerwehr-Übungsplatz und einem etwas abseits davon gelegenen Sinnespfad.

Die bisherige Planung soll Vaupel zufolge als „Ideen-skizze“ dienen, die mit Gremien und Anwohnern diskutiert werden solle.

von Björn Wisker

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