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Spontanaktion gegen Pipeline

Demonstration Spontanaktion gegen Pipeline

Etwa 30 vorwiegend junge Leute haben am Montag mit einer Spontanaktion ihre Solidarität mit den Gegnern der umstrittenen Dakota Access Pipeline in den USA demonstriert.

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Die Teilnehmer der Aktion verteilten Laub vor der Filiale der Deutschen Bank am Rudolphsplatz.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Sie folgten einem weltweiten Aufruf zu Solidaritätsbekundungen, berichtete Organisator Dominik Werner. Am Morgen habe er aus den Nachrichten erfahren, das Projekt sei vorläufig gestoppt worden, das werde deshalb auch gefeiert.

Als Zeichen für die Natur waren viele Teilnehmer als Tiere oder Pflanzen verkleidet. Die Pipeline soll durch das Reservat der Sioux verlaufen.

Gegner befürchten Störungen der heiligen Stätten sowie Gefährdung des Wassers und fordern eine Verlegung der geplanten Route. Wasser und Öl symbolisierten bei der Demo blaue und schwarze mit Laub gefüllte Müllsäcke, die als Schlangen auf dem Weg vom Rudolphsplatz zur Deutschen-Bank-Filiale gegeneinander kämpften. Das Kreditinstitut wurde laut Werner als Ziel gewählt, weil es als Kreditgeber an der Pipeline beteiligt ist. Das Laub verteilte sich anschließend auf dem Bürgersteig, bevor die jungen Leute zurück zum Rudolphsplatz gingen.

von Heiko Krause

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