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Spitzenköche sorgen für Show auf dem Lande

Dagobertshauser Landpartie Spitzenköche sorgen für Show auf dem Lande

1400 Gäste kamen zur Landpartie. Die Veranstaltung ist mit keinem Markt in der Region vergleichbar. Schließlich sorgten Spitzenköche für Service, Show und Spaß. Unter ihnen war auch ein Drei-Sterne-Koch.

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Quelle: Nadine Weigel

Dagobertshausen. Vier Tage nach dem Auftritt von Anastacia gastierte ein Promi aus einer ganz anderen Welt in Dagobertshausen: Drei-Sterne-Koch Juan Amador - Schwabe mit spanischen Wurzeln und für seine Molekularküche bekannt - bewies bei der Landpartie sein Können, seinen Charme, seine Freude an der Arbeit.







 
 
 
 
 
 
 
 
 



Gute Laune verbreiteten allerdings alle der Spitzenköche, Aussteller und Winzer in Dagobertshausen. Dabei hatten sie viel zu tun, um die 1400 Gäste aus ganz Hessen zu versorgen. Die Veranstalter, die Kultur- und Eventscheune, hatten gegenüber dem Vorjahr fast 500 Karten mehr verkauft und das Angebot verändert. Damit kein Verkehrschaos entsteht, gab es ab Marbach einen Bus-Shuttle.

Schlange stehen für Köstlichkeiten

Das Kernkonzept blieb: Profis kochten live, die Besucher standen Schlange, um sich etwa aus der Küche des Waldschlösschens von Juan Amador einen Teller mit „Gänsestopfleber mit Jakobsmuschel und grünem Apfel“ reichen zu lassen. Die Besucher speisten an Stehtischen, auf Sitzbänken oder auf der grünen Wiese - ein bisschen Picknickflair und Marktstimmung war dabei.

Kochkunst der Könner, Gaumenfreuden für Genießer: 1400 Gäste kamen zur 2. Dagobertshäuser Landpartie (Fotos: Nadine Weigel).

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Fernsehkoch Horst Lichter hatte übrigens kaum Zeit für sein Menü - er musste mehrere tausend Mal in Handykameras lächeln. Fleischpapst Wolfgang Otto hatte andere Zahlen: Er servierte 120 Kilo „gesmoketes Fleisch“. Weitere Schätzungen: Die Winzer wurden mehr als 300 Flaschen Wein los. Und Erik Schramm, Chef der Kaffeerösterei „Bohne“, gab 800 Tassen Kaffee aus. Kaltgetränke und Eis waren ebenfalls heiß begehrt.

TV-Mann Werner Schulze-Erdel („Ruck Zuck“ und „Familienduell“) moderierte die Küchenshows in der Eventscheune und zog am Ende ein persönliches Fazit: „So etwas gibt‘s in München weit und breit nicht“. Und auch Lichter war begeistert - von der Region: Im August will Marburg noch mal besuchen und seiner Familie zeigen.

von Anna Ntemiris

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