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Spion aus Michelbach abgeschoben

Ende eines Thrillers Spion aus Michelbach abgeschoben

Der russische Spion, der im Oktober 2011 in Michelbach festgenommen worden war, ist in seine Heimat abgeschoben worden.

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In diesem Haus in Michelbach wurde das russische Agentenpaar im Oktober 2011 vom BKA verhaftet.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Er sei am Mittwoch aus der Justizvollzugsanstalt Butzbach abgeholt worden, teilte der Wetteraukreis in Friedberg mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bestätigte die Abschiebung.

Der Mann, der sich Andreas Anschlag nannte, war im Oktober 2011 in einer spektakulären Aktion in Michelbach festgenommen worden. Hier hatte er mit seiner Ehefrau und einer Tochter gut ein Jahr lang gewohnt, Nachbarn beschrieben das Paar als „unauffällig“. Von ihrem Haus in Michelbach sollen sie nach Überzeugung des Oberlandesgerichts Hunderte Dokumente über EU und Nato an den russischen Geheimdienst geliefert haben.

Der Mann war deswegen im Sommer 2013 zu sechseinhalb Jahren, seine Frau zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden, die Frau durfte bereits 2014 Deutschland verlassen.

von Till Conradund unserer Agentur

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