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Spies will Fehlentwicklung 
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OB-Wahl Spies will Fehlentwicklung 
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Der Stadtwald soll so schnell wie möglich so groß werden, dass eine eigene Nahversorgung für die Bewohner möglich ist. Dieses Ziel formulierte der OB-Kandidat der SPD, Dr. Thomas Spies, anlässlich eines Besuchs bei der Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit (IKJG).

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Jochem Schirp, Dorothee Griehl-Elhozayel, Dr. Thomas Spies, Thorsten Schäfer-Gümbel und Matthias Simon studieren eine Karte des Stadtwalds.

Quelle: Till Conrad

Marburg. Begleitet wurde Spies vom SPD-Landesvorsitzenden und Oppositionsführer Thorsten Schäfer-Gümbel. Spies schätzt, dass ab einer Größe von 3000 Einwohnern eine eigene Nahversorgung für den Stadtteil möglich ist.

Gebaut werden könnte entlang der Weinstraße in Richtung Neuhöfe. Hier war schon einmal ein Baugebiet vorgesehen. Man müsse die Stadtentwicklung immer im Zusammenhang mit der größtmöglichen Mobilität für die Bewohner denken, sagte Spies, der den Versuch, das frühere Kasernengelände mithilfe sozialen Wohnungsbaus von Privatfirmen entwickeln zu lassen, als „Fehlentwicklung“ bezeichnete.

Sozialer Wohnungsbau am Stadtwald könne auch durch Reihenhausbebauung erreicht werden. Nach der Aufnahme des Viertels in das Programm „Soziale Stadt“ hofft die IKJG, dass ihr vor kurzem bezogenes Zentrum in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße zum Familienzentrum ausgebaut werden kann, sagte Geschäftsführerin Dorothee Griehl-Elhozayel. Kostenschätzung: 2,6 Millionen Euro.

Die Pläne sehen vor, dass der Kindergarten hier integriert werden kann. Gedacht ist an einen sechszügigen Kindergarten. „Gemeinwesenarbeit und Betreuung gehören unter ein Dach“, sagte Griehl-Elhozayel.

von Till Conrad

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