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Spies entreißt Bamberger vier Bezirke

Wahlanalyse Spies entreißt Bamberger vier Bezirke

Zumindest in Moischt hat der Wahlkampf auch in den beiden letzten Wochen noch den ein oder anderen Bürger umgestimmt. Mit 43,1 Prozent lag Dirk Bamberger (CDU) hier im ersten Wahlgang noch vorne, in der Stichwahl erreichte er exakt dieselbe Prozentzahl und musste sich Dr. Thomas Spies (SPD) deutlich geschlagen geben. Nachdem ihm im ersten Durchgang noch 169 Wähler dort die Stimme gaben, sprechen die absoluten Wählerzahlen nun mit 156 zu 206 gegen ihn.

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Marburg. Auch in den Wahllokalen Wehrda IV, Haddamshausen und Gisselberg ging der CDU-Mann von der Pole-Position ins Rennen, verlor die Bezirke aber in der Stichwahl. Seinem Kontrahenten Spies konnte er dagegen keinen Bezirk in zweiten Wahlgang mehr entreißen.

Mit 8740 Stimmen verbuchte aber auch Bamberger einen leichten Zuwachs an Wählern (8537 im ersten Wahlgang). Spies verzeichnete einen Zuwachs von mehr als 2700 Stimmen (von 10397 auf 13132) und profitierte somit wohl auch vom Wahlaufruf der Grünen und überzeugte auch linke Wähler. Fast alle Wähler dieser Parteien wählten offenbar SPD oder gar nicht.

 

Seine absolute Hochburg konnte Spies im Waldtal verbuchen. 79,7 Prozent fuhr er dort er ein. Auch in den Lokalen Weidenhausen, Südviertel II, Altstadt I und Altstadt III überzeugte er mehr als drei Viertel aller Wähler.

Deutliche Siege für Bamberger gab es hingegen in Schröck I, Schröck II und Wehrshausen. Seinen Bestwert erzielte der CDU-Kandidat in Dilschhausen mit 68,3 Prozent. Von 83 Wahlbezirken (inklusive Briefwahl) gewann er 11.

Das Ergebnis von 60 zu 40 Prozent genau getroffen haben die Wähler im Bezirk Hansenhaus II. Auch bei der Wahlbeteiligung weichen die Hansenhäuser mit 37,8 Prozent nur knapp vom Durchschnitt ab.

Mit insgesamt 38,9 Prozent lag die Wahlbeteiligung noch einmal um genau 4 Prozent hinter der von vor zwei Wochen. In den Bezirken Nordviertel II, Kliniksviertel II, Wehrda IV und Oberer Richtsberg V unterschritt die Teilnahme sogar die 20-Prozent-Marke. Von den insgesamt 22112 abgegebenen Stimmen im entscheidenden Wahlgang waren 240 ungültig.

von Peter Gassner

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