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Spielzeugbörse ist immer noch ein Hit

Börse in Sporthalle Spielzeugbörse ist immer noch ein Hit

Spielsachen, Kinderkleidung, Eisenbahnen oder Bücher: Die Auswahl bei der Spielzeugbörse in der Georg-Gaßmann-Halle war auch bei der 31. Auflage riesig.

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Ganz schön was los war im weiten Rund der Georg-Gaßmann-Halle: Im Innenraum waren bei der Spielzeugbörse der städtischen Jugendförderung mehr als 380 Verkaufstische aufgebaut. Foto: Mareike Bader

Marburg. Der Blick in die Halle glich einem Wimmelbild: Dicht an dicht wurde nach Schätzen gestöbert. Die beiden 13-­jährigen Mädchen Miriam und Sonja nutzten die Börse, um ihr Spielzeug zu verkaufen. Wie viele Verkäufer waren sie schon mehrmals dabei. Am gestrigen Tag verkauften sie vor allem ihr altes Spielzeug wie Playmobil für Mädchen sowie Bücher, Schuhe oder Puzzles. Aber auch wer Lego, Brettspiele oder alte Hörspielkassetten suchte, konnte mehr als genug finden.

Die achtjährige Mia und ihre sechsjährige Schwester Lenya waren zum ersten Mal als Verkäuferinnen bei der Börse dabei und hatten neben Spielfiguren jede Menge Fahrzeuge, ­Puzzles und einen Bauernhof aufgebaut.

Sie waren schon oft zum ­Einkaufen da und hatten nun zum ersten Mal einen Tisch zum Verkaufen ergattert. „Ich konnte bisher hier gut einkaufen, hoffentlich klappt es mit dem ­Verkauf auch so gut“, hoffte ihre Mutter Jeannine.

Die Jugendförderung Marburg vergab 384 Tische, die sich jeweils zwei Kinder teilten. Allerdings wurden erstmals nicht alle Tischkarten verkauft, da der Verkauf in den Herbstferien gestartet war, berichtete Lena Rau vom Fachdienst Jugendförderung. Trotzdem zeigte sie sich mit dem Andrang sehr zufrieden.

Auch der achtjährige Bennet, der zusammen mit seiner Mutter Svea „Schleich“-Tiere, Playmobil, Videospiele oder Filme verkaufte, hatte schnell das erste Geld eingenommen. Besonders Fahrzeuge wie Laufräder oder Roller seien schon bei der Ankunft auf dem Parkplatz verkauft worden, berichteten sie.

Im Foyer war dagegen Platz für die großen Gegenstände wie Fahrräder.

Im oberen ­Stockwerk lockte der Waffelstand des Kinder- und ­Jugendparlamentes und wie bei den anderen Ständen bildete sich auch hier schnell eine lange Schlange.

Unten strömten nach und nach weitere Besucher ein und so manches Kinderzimmer wird an diesem Tag von einigen alten Spielsachen befreit sein, auch wenn bestimmt ein paar neue hinzugekommen sind.

von Mareike Bader

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