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Spielzeug wechselt die Besitzer

Aktion Spielzeug wechselt die Besitzer

Andrang auf altes Spielzeug: 384 Kinder haben am Wochenende ihre nicht mehr benötigten Spielsachen zum Verkauf angeboten.

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Volle Halle: 384 Kinder haben am Wochenende ihre nicht mehr benötigten Spielsachen verkauft. Tausende Interessenten kamen zur Spielzeugbörse. Fotos: Alexander Graf

Marburg. Seit 32 Jahren haben Kinder die Möglichkeit, ihre alten Spielsachen auf der Marburger Spielzeugbörse zu verkaufen. Ob Ritterburgen, Skiausrüstungen, Puppen oder Skateboards, in der Sporthalle des Georg-Gaßmann-Stadions gab es alles, was Kinderherzen höherschlagen lässt.

„Eigentlich wollten wir dieses Jahr zählen, wie viele Besucher wir insgesamt haben, aber bei diesem Andrang würde wir da gar nicht mehr hinterherkommen“, sagt Lena Rau vom Fachdienst Jugendförderung. „Das ist die größte Halle, die wir haben, mehr geht nicht. Und mehrmals im Jahr kann die Veranstaltung wegen dem großen Aufwand leider nicht stattfinden.“

Denn diese Halle war am Sonntag proppenvoll. Insgesamt gab es 384 Stände, jeweils eine halbe Bierzeltgarnitur, auf denen die Kinder zwischen sechs und 16 Jahren ihre Ware präsentieren konnten. Möglich war dies für all die kleinen Börsianer, die in den letzten zwei Wochen eine Tischkarte im Sekretariat der Jugendförderung gekauft hatten. Laut Rau gab es noch sehr viel mehr Interessenten, doch mehr als 384 würden einfach nicht hineinpassen. Verkaufen konnten die Kinder alles, was in ihrem Zimmer oder Bücherregal übrig war, nur Kriegsspielzeug und der gewerbliche Verkauf sind auf der Marburger Börse verboten.

„Mit dem Rahmen kann man aus der Börse einen kleinen Familienausflug machen“, sagt Elisabeth Schäfer. Ihr Sohn brauche neue Inlineskates. „Da muss man natürlich, anders als in einem Laden, ein bisschen suchen und dabei am besten der Versuchung widerstehen, alle die anderen schönen Dinge zu kaufen, die hier angeboten werden. Insgesamt finde ich das hier eine gute Idee, die Kinder können die Sachen loswerden, die sie nicht mehr wollen, und die auf der anderen Seite des Tresens können billig Spielsachen kaufen. Da haben alle was davon.“

von Alexander Graf

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