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Spiele in toller Olympia-Atmosphäre

Six Nations Cup Spiele in toller Olympia-Atmosphäre

Eine ereignisreiche Woche voller sportlicher Herausforderungen, Turniere und Ausflüge geht am Dienstag für mehr als 200 Teilnehmer des „Six Nations Cups“ zu Ende.

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Die Fußballmannschaft aus Maribor (weiße Trikots) spielte gegen die Jungen aus Poitiers.

Quelle: Ina Tannert

Marburg. Nach anstrengenden, aktiven Tagen im Georg-Gaßmann-Stadion reisen die Gäste des zweiten „Six Nations Cups“ im Laufe des Tages wieder ab. Eine knappe Woche hatten Besucher und Gastgeber auf dem Gelände des Stadions campiert, Marburg kennengelernt, sich in sportlichen Wettkämpfen gemessen und Freundschaften geknüpft.

Nach zahlreichen Spaßturnieren, Trainingseinheiten, gemeinsamen Stadttouren und dem Skate-Wettbewerb „Skate Rock Bash 2015“ vom Samstag (die OP berichtete gestern) standen am Sonntag die offiziellen Turniere im Fußball, Basketball sowie Schwimmwettkämpfe auf dem Programm. Nach Tagen voller sportlicher Herausforderungen bereits sichtbar geschafft, aber immer noch mit Feuereifer bei der Sache, traten die Mannschaften vom VfB Marburg und den Sportfreunden Blau-Gelb Marburg gegen die Mannschaften aus Sibiu (Rumänien), Sfax (Tunesien), Maribor (Slowenien) und Poitiers (Frankreich) an. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 25 Grad maßen sich die Spieler ausdauernd auf dem Platz und kämpften um den Siegerpokal.

Von der Tribüne aus wurden sie immer wieder lautstark und in den verschiedensten Sprachen angefeuert. „Allez!“, „Pohiti!“ oder „Foarte bine!“, schallte es auch aus den Mündern der jeweiligen Trainer lautstark über den Platz.

Die Nase vorn hatte gegen Mittag noch die slowenische Mannschaft „NK Maribor Tabor“. Im Wettkampf der Unter-13-Jährigen räumte das Team wie auch die Mädchenmannschaft beide ersten Plätze ab. „Die sind gut aufgestellt, sehr stark und sympathisch“, lobte Trainer Hendrik Lapp vom VfB.

Auch die Spieler genossen die gemeinsamen Tage mit den ausländischen Partnern. „Ich finde es cool, hier die verschiedensten Leute zu treffen und neue Freunde aus anderen Ländern zu finden“, fand etwa Marius. Der 13-Jährige war nur zu gerne für knapp eine Woche in die große „Sportler-WG“ in die Stadionhalle gezogen. Da blieb jede Menge Zeit für ein näheres Kennenlernen und den Abbau der Sprachbarriere. Mit mehr oder weniger gutem Englisch klappte die Verständigung zwischen den Sportlern jedoch ganz gut.

„Fast eine ganze Woche auf dem Sportplatz – das ist super“, lobte auch Teilnehmer Jan. Während die Schwimmabteilung des VfL Marburg zu Wasser um den Pokal kämpfte, herrschte auch im Basketballbereich ein reges Treiben. Dort vertraten die Blue Dolphins (BC) die Marburger Gastgeber. Gespielt wurde jedoch nicht Stadt gegen Stadt, sondern in bunt gemischten Gruppen, in denen Mitglieder der verschiedenen Mannschaften und aller Altersgruppen vertreten waren. „Es läuft erstaunlich gut, die Teams spielen super zusammen“, lobte BC-Trainer Thomas Henning.

Der Mix aus den bislang nur untereinander gut eingespielten Teams sorgte für Abwechslung am Basketballkorb und schaffte neue Perspektiven für die Sportler. „Die einen setzen auf Schnelligkeit, die anderen mehr auf Taktik – es ist interessant zu sehen, wie die Teams so spielen, echt beeindruckend“, freute sich BC-Spielerin Katharina.  Auch die ausländischen Partner genossen die Sportwoche sichtlich. „Es macht echt Spaß, mit Teams aus anderen Kulturen zu spielen und Neues zu erleben“, fand Spielerin Anteja aus Maribor. „Wir lernen nette Leute kennen – und das in einer tollen Olympia-Atmosphäre“, schloss sich Mitspielerin Tijana begeistert an.

von Ina Tannert

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