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Spiel, Spaß und auch ein wenig Nass

OP-Kindertag Spiel, Spaß und auch ein wenig Nass

Was für ein Sommerspaß: Viele Kinder machten mit beim Kinderaktionstag der OP. Acht Stationen waren mit Geschick, Konzentration und Köpfchen zu bewältigen.

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Isaiah (links) und Nevin kühlen sich bei der Station „Wassertransport“ der Freiwilligen Feuerwehr Marburg ab.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Es war ganz schön heiß in der Marburger Oberstadt am Samstag. Aber das schreckte die Kinder nicht ab, die mit ihren Eltern beim großen Kindertag der Oberhessischen Presse anlässlich des 150-jährigen Bestehens mitmachten.

Am Start der besonderen Spiele-Rallye direkt am früheren OP-Verlagsgebäude am Obermarkt war das Button-Bemalen mit der Kunstwerkstatt die erste Station. Dann wartete am Stand des Chemikums beim Marktbrunnen eine besondere Aufgabe: Die Kinder mussten mit Hilfe einer Zange aus in Alkohol getränkten und dann angezündeten Emser Pastillen „die längste Schlange des Pharao“ gestalten. „Es ist manchmal abgegangen. Wenn man den Trick einmal raus hatte, lief es ganz gut“, erzählte Felix Gundlach, einer der jungen Teilnehmer.

Knobelspiele waren an der dritten Station zu lösen, die die Spielebrücke organisiert hatte. Hier kam es darauf an, durch genaues Nachdenken und Ausprobieren praktische Logik-Aufgaben zu bewältigen. „Die Kinder sind super. Die sehen Sachen, die wir Erwachsene nicht sehen“, sagte Manuela Karras (Spielebrücke).

Um Action und Geschicklichkeit ging es beim Stand des Tennisvereins TV Marburg am Schuhmarkt. In möglichst schneller Zeit musste ein Tennisball per Tennisschläger auf einem kleinen Parcours hin- und hergetragen werden, ohne dass er runterfällt. Keine Schwierigkeit für Romy Vollmerhausen: In zehn Sekunden bewältigt sie die Strecke ohne Fehler. Sie ist auch ansonsten ein Sporttalent und spielt in ihrer Freizeit bereits Fußball, und Tischtennis und tanzt, wie sie der OP verriet.

Bewegungstalent brauchte man auch bei den Stationen des VfL Marburg am Kornmarkt. Neben einem Spiel für Bewegungs-Koordination der Turnabteilung konnten die Kinder auch einmal ihr Talent zum Hockeyspielen beweisen und mit einem richtigen Schläger einen echten ­Hockeyball ins Tor schlenzen. „Wir haben beim Hockey eine tolle Sportfamilie“, sagte Chris Lampert von der Jugendabteilung des Vereins. „Man braucht dafür vor allem Spaß am Spiel und der Koordination.“

Einen ungewöhnlichen Sport ausprobieren konnten die Kinder auch an der letzten Station mit Bundesliga-Footballern der „Marburg Mercenaries“ wie Karl Weisenburger. Einmal in der Original-Montur mit Helm und Schulterpolster auf einen großen Footballer zurennen: das gefiel vor allem den Jungs. Auch die Kleinsten wie Artinian Bösser machten dabei eine gute Figur.

„Wasser marsch“ hieß es mit der Marburger Jugendfeuerwehr an der Wasserscheide: Dort mussten die Kinder in einem Helm mit Löchern Wasser transportieren, ohne zu viel zu verlieren. Manche hatten auch Spaß beim Abkühlen mit Wasser. Um den Spaß am Lesen ging es beim Literaturquiz der Kulturloge. Dabei stellten sich die Fragestellerinnen um Alexandra Klußmann jeweils auf den individuellen Kenntnisstand der „Kandidaten“ ein.

von Manfred Hitzeroth

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