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Spanka will Landrat werden - SPD Ebsdorfergrund rebelliert

Landratswahlen Spanka will Landrat werden - SPD Ebsdorfergrund rebelliert

Das Rennen um die Nachfolge von Landrat Robert Fischbach (CDU) nimmt Fahrt auf. Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka (parteilos) hat der OP mitgeteilt, dass er als inzwischen fünfter Bewerber in den Ring steigt.

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Kai-Uwe Spanka stiegt als fünfter Kandidat in den Wahlkampf um den Landratsposten ein.

Quelle: Michael Agricola

Marburg. Währenddessen proben die Ortsvereine der SPD Ebsdorfergrund den Aufstand gegen die Kreis-SPD. Aus Protest gegen die „Widersprüchlichkeit und die Willkür beim Verfahren" zur Aufstellung eines Ersatzkandidaten für den zurückgetretenen Michael Richter-Plettenberg wollen sie dem Unterbezirksparteitag am Samstag in Roth fernbleiben. Dort soll auf Vorschlag des Kreisvorstands die Marburger Sportamtsleiterin Kirsten Fründt gekürt werden.

Die Genossen im „Grund“ machen keinen Hehl daraus, wen sie für den geeignetsten Kandidaten hielten, auch wenn sie ihn in ihrer Erklärung nicht namentlich erwähnen - den Ebsdorfergrund-Bürgermeister Andreas Schulz. Der hatte sich allerdings bisher nicht offiziell beworben und gerade in einer Mitteilung im Amtsblatt der Gemeinde mitgeteilt, dass er entgegen aller Gerüchte Bürgermeister bleiben wolle.

Die SPD Ebsdorfergrund kündigt nun an, sich am Landrats-Wahlkampf nicht beteiligen zu wollen und nach den Wahlen eine Diskussion um die Neubesetzung von Führungspositionen auf SPD-Kreisebene anzustoßen.
Nach heutigem Stand stellen sich am 8. September außerdem den voraussichtlichen Bewerbern Spanka und Fründt der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (Grüne), Marian Zachow (CDU) und Jens Fricke (Piratenpartei) zur Wahl.

Zum ausführlichen Bericht über den Kandidaten Spanka

Zum Bericht über die "Rebellion" im Ebsdorfergrund

Zum Kommentar zum Thema

von Michael Agricola

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