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Solidarität mit den Terror-Opfern im Irak

Gebetsflashmob Solidarität mit den Terror-Opfern im Irak

Mit einem „Gebetsflashmob“ auf dem Marburger Marktplatz haben am Freitagabend etwa 200 Menschen für Religionsfreiheit demonstriert. Die Evangelische Allianz hatte dazu aufgerufen, öffentlich für Menschen im Irak und anderswo einzutreten, die wegen ihrer Religionszugehörigkeit verfolgt werden.

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Viele der 200 Teilnehmer hatten sich ein „N“ in die Handinnenflächen gemalt, was für „Nasara“ steht, die arabische Übersetzung für Christ.Foto: Heiko Krause

Marburg. „Wir wollen als Christen ein Zeichen gegen ein großes Unrecht setzen, das derzeit passiert“, sagte Rednerin Elke Werner.

„Und es ist uns genauso wichtig auch für Menschen mit anderen Religionen zu stehen, wir wollen, dass das Recht auf Religionsfreiheit überall besteht.“ Viele Teilnehmer hatten sich mit dem arabischen Buchstaben für „N“ in den Handinnenflächen, die sie hochhielten, gekennzeichnet. Das „N“ stehe für das Wort „Nasara“, was auf Arabisch Christ bedeute und mit dem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Häuser von Christen kennzeichne und sage, „die dürft ihr ermorden oder ausrauben und mit ihnen machen, was ihr wollt“, so Werner. Beim abschließenden „Vater unser“ knieten die meisten Teilnehmer nieder und nach der knapp zehnminütigen Aktion rief Werner sie zum stillen Weiterbeten auf oder die Gelegenheit zu nutzen, sich kennenzulernen.

von Heiko Krause

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