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So wollen die Kandidaten punkten

OB-Wahl in den Außenstadtteilen So wollen die Kandidaten punkten

Ideen für die Entwicklung der Außenstadtteile: Die OB-Kandidaten Dirk Bamberger (CDU) und Dr. Thomas Spies (SPD) stellen auf OP-Anfrage vor, was sie wo umsetzen wollen.

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Das Gisselberger Bürgerhaus.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das Wählerpotential ist mit 9515 Stimmberechtigten groß, die Wahlbeteiligung lag vor rund zwei Wochen mit 42,1% (4014 abgegebene Stimmen) leicht unter dem Gesamtschnitt (42,9%). Das geht aus einer OP-Analyse hervor. „Grundsätzlich gilt für alle Stadtteile: ÖPNV-Anbindung verbessern, Einsatzfähigkeit der Feuerwehren erhalten, maßvolle Baulandentwicklung“, sagt Spies. Ähnlich äußert sich sein Konkurrent Bamberger: „Busanbindung, Bürgerhäuser, Feuerwehr, Straßen, Kinder und Grundschule und Baulandausweisung“ seien seine Schwerpunkt-Themen.Und mit diesen Vorhaben in den Stadtteilen wollen die Kandidaten die Bewohner überzeugen:

Bauerbach: „Kreisel an der Landesstraße, Radweg zum Klinikum, keine Windräder auf Bürgelner Gleichen“, sagt Bamberger. „Sanierung des Bürgerhauses, Unterstützung für Kreisverkehr-Forderung, Radweg nach Ginseldorf wiederherstellen und einen auf die Lahnberge optimieren“, sagt Spies.

Moischt: „Einen Radweg nach Schröck; Spielplatz am Sportplatz umgestalten und verbessern“, sagt Spies. „Herausnahme des Lichten Küppels als Windkraftvorrangfläche aus dem Regionalplan, aber Radwege nach Hahnerheide, Schröck und Cappel“, sagt Bamberger.

Schröck: „Neue Bauplätze, Hart- in Rasenplatz umwandeln, Kreisel an Ausfahrt in Richtung Sonnenblick und schnelles Internet“, sagt Bamberger. „Radweg nach Moischt und Glasfaseranschluss voranbringen“, sagt Spies.

Ginseldorf: „Stärkung des Projekts Dorfladen und ein Projekt zum altersgerechten und barrierefreien Wohnen im Ort fördern“, sagt Spies. „Sanierung des Bürgerhauses, Dorfladen stärken, keine Windkraft auf Bürgelner Gleichen“, sagt Bamberger.

Bortshausen: „Telefon- und Internetverbindung verbessern“, sagt Bamberger. „Kriegerdenkmal-Beseitigung voranbringen, Unterstützung bei Dorfchronik und Kirchenuhr-Sanierung“, sagt Spies.

Ronhausen: „Schnelles Internet über Breitband voranbringen“, sagt Spies. „Straßeninstandhaltung, mehr Bauplätze und schnelles Internet“, sagt Bamberger.

Gisselberg: „Sofortige Fertigstellung oder Abriss der Bauruine Wasserschloss“, fordert Bamberger. Das sieht sein Kontrahent ähnlich: „Das Bauruinen-Problem beseitigen“, sagt Spies.

Michelbach: „Stadtteil und Görzhäuser Hof mit Rad- und Fußweg verbinden sowie diesen weiter in die Kernstadt führen. Dorfladen stärken, Projekt quartiersbezogener Altenhilfe für westliche Stadtteile voranbringen, ausreichende Sporthallenversorgung entwickeln“, sagt Spies. „Bau einer Sporthalle und Radwegverbindung in die Marbach“, sagt Bamberger.  

Elnhausen: „Die Königsstraße grundhaft sanieren und Radwege nach Michelbach und Hermershausen“, sagt Bamberger. „Unterstützung der Erweiterung des Ladens in Elnhausen, Hilfe für den TSV bei der Sanierung des Sportlerheims, Radwegeanbindung an die Kernstadt“, sagt Spies.

Dagobertshausen: „Ausreichende Parkplätze bereitstellen und das Problem der episodischen Falschparker lösen“, sagt Spies. „Direkte Fuß-und Radwegeanbindung bzw. Weiterführung beim anstehenden Neubau der K 78“, sagt Bamberger.

Wehrshausen: „Parkplätze  an der ehemaligen Buswendebucht und mehr Bauplätze“, sagt Bamberger. „Einen Radweg in die Stadt und einen zur Dammühle anlegen sowie die Überdachung der Bushaltestelle Weinstraße“, sagt Spies.

Haddamshausen: „Neubau Sportheim und Fortsetzung des Radweges Niederweimar-Haddamshausen bis Hermershausen“, sagt Spies. „Sportanlagen-Sanierung, schnelles Internet, Busanbindung verbessern, Nahversorgung sichern. neue bauplätze“, sagt Bamberger.

Dilschhausen: „Wartung und Unterhaltung Bürgerhaus sowie Bauplätze für junge einheimische Bauwillige“, sagt Bamberger.  „Erhaltung und Sanierung des Hauses Weitershäuser Straße 12; Radwegeanbindung verbessern“, sagt Spies.

Hermershausen: „Fortsetzung des Radweges Niederweimar-Haddamshausen bis Hermershausen und prüfen, wie der Straßenzustand verbessert werden kann“, sagt Spies. „Gemeinsame Radwege-Anbindung mit den westlichen Stadtteilen an Weimar und Marburg“, sagt Bamberger.

Cyriaxweimar: „Sportanlagen-Sanierung, schnelles Internet, Busanbindung verbessern, Nahversorgung sichern. neue Bauplätze“, sagt Bamberger. „Tempokontrollen am Ortseingang vor der Schule und Kindergarten, Radweg in Kernstadt prüfen“, sagt Spies.

von Björn Wisker

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