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So sehen es die OB-Kandidaten

Teil 4 von 5 der OP-Foto-Interpretation So sehen es die OB-Kandidaten

Der Countdown läuft: Noch 45 Tage sind es bis zur Oberbürgermeister-Wahl in der Universitätsstadt Marburg. Die OP stellt die sechs Kandidaten um die Nachfolge von Egon Vaupel und ihre politischen Ziele bis zum  Wahlsonntag, 14. Juni, in unterschiedlichen Rubriken  vor. Für die Foto-Serie „Was sehen Sie?“ hatte die Redaktion allen sechs Bewerbern fünf  aktuelle Motive aus Marburg vorgelegt.

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Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Die Kandidaten mussten schnell darauf reagieren: Pro Bild hatten sie nur eine Minute Zeit, um die verschiedenen Aufnahmen zu deuten. Bei dieser Aufgabe waren spontane Assoziationskraft und Lust am Formulieren gefragt. Wie beispielsweise bei unserem Foto, das OP-Fotograf Tobias Hirsch beim Mittagessen im großen Speisesaal der Mensa der Marburger Universität zur Mittagessens-Zeit machte. Während des Semesters herrscht hier meistens Hochbetrieb. Die Assoziationen der Kandidaten zu dieser fotografischen „Inszenierung“ im vierten Teil der Foto-Serie lesen Sie unten.  

Dirk Bamberger (CDU, 42 Jahre, Diplom-Sparkassenbetriebswirt): Das ist natürlich die Mensa. Die Philipps-Universität prägt die Stadt in ganz besonderer Weise. Das gilt im Speziellen für die Studenten, die in der Stadt studieren, leben und arbeiten. Dass die jungen Menschen in der Stadt auch über das Studieren hinaus in das soziale Leben hineinwirken, macht diese Stadt so reich.

Marius Beckmann (Die Partei, 25 Jahre, Student): Ich sehe die Mensa mit vielen Studierenden. Marburg sollte weiterhin Uni-Stadt bleiben.
Dr. Elke Neuwohner (Bündnis 90/Die Grünen, 39 Jahre, Hausärztin): Ich sehe die Mensa unserer Universität. Auch hier sind viele Menschen miteinander vereint. Die Uni ist das Herz von Marburg. Mir ist eine gesunde Ernährung – regional, bio, fair – wichtig für Groß und Klein.

Jan Schalauske (Die Linke, 34 Jahre, Politikwissenschaftler): So manche Pause zwischen Vorlesungen und Seminaren, vor allem während des einsamen Schreibens meiner Diplomarbeit war die Mensa für mich ein Ort des Austauschs. Es erinnert mich auch an den Kampf gegen Studiengebühren und das Bildung kostenfrei sein muss, von der Kita bis zur Uni. Studenten und Wissenschaftler haben zudem viele Ideen und Sachverstand, das muss die Politik viel häufiger in die Stadtplanung einfließen lassen.

Dr. Thomas Spies (SPD, 52 Jahre, Landtagsabgeordneter): Früher hieß es, einem Marburger ginge es gut, wenn er ein Haus, eine Ziege und einen Studenten als Untermieter hat. Auch heute ist Marburg so lebendig, so quirlig, so weltoffen und manchmal ein bisschen anstrengend, weil so viele junge Menschen mit neuen Ideen zu uns kommen.

Rainer Wiegand (Parteilos, 57 Jahre, Künstler): Das inspiriert für die flächendeckende Einführung von kostenlosem Schulessen. Die Schüler könnten den Lebensmittelanbau selbst machen, damit ökologisches Denken lernen und dann die eigenen angebauten Produkte in der Schule verzehren. Da gibt es anderswo schon Modelle, die ich für Marburg eine gute Idee fände.

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