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Marburg

So könnte es aussehen mit den neuen Windrädern

Die Debatte um die Windenergienutzung insbesondere auf den Lahnbergen gewinnt an Fahrt. Ortsbeiräte diskutieren und am Freitag will Bürgermeister Dr. Franz Kahle Visualisierungen vorstellen.

So sollen die Windkraftanlagen von der Stadt gesehen wirken: Die optische Darstellung der Firma enveco aus Münster zeigt die Sicht auf die Windkraftanlagen in Höhe der Bürgeler Gleichen aus etwa vier Kilometer Entfernung.

Marburg. Am Dienstag und Mittwoch sind potenzielle Windvorranggebiete auf den Lahnbergen Themen in den Ortsbeiräten Ginseldorf und Bauerbach. Die fehlenden Stellungnahmen der Ortsbeiräte zu den Windenergieplänen in Marburg waren zuvor zwischen Opposition und rot-grüner Koalition umstritten. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) hatte diesen Punkt der Marburger Stellungnahme zum Regionalplan Mittelhessen in der jüngsten Stadtverordnetensitzung kurzfristig zurückgestellt (die OP berichtete). Vaupel sagte, er hoffe, dass der Regierungspräsident die Fristen verlängere. Die Stellungnahme der Stadt hätte Anfang Oktober vorliegen müssen. Zudem will Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Die Grünen) am Freitag, 9. Oktober, in einer Informationsveranstaltung „erste Visualisierungen möglicher Windkraftanlagen rund um Marburg“ vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal. Diese Visualisierungen sei „weder geschönt noch verniedlicht“, sagte Kahle am Montag der OP.

von Uwe Badouin

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printaugabe der OP.


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  • windkraftanlagen max p – 23.04.10
    ist es nicht unmoralisch zu sagen wir wollen auf langfristige zeit von regenerativen energieen wie windkraft leben jedoch wollen wir diese anlage nicht beiuns vor der tür haben sondern lieber die umwelt anderer leute damit belasten?was denken die leute die die windräder dann vor der tür stehen haben?
  • nur zur Info Reinhold – 08.10.09
    Deutschland importiert keinen Strom, unsere Stromkonzerne exportieren Rekordmengen ins Ausland
  • Erneuerbare Energiene Gissmo – 07.10.09
    Es macht keinen Sinn, kleinflächig Windkrafträder einzusetzen. Sinn macht Energie aus Windkraft in Windkraftparks in Nord- und Ostsee. Nur hier kann ein Wirkungsgrad erreicht werden, der einer Kosten- Nutzenanalyse, gerade in ökologischer Hinsicht, standhält. Der landschaftsverbrauch dieser Anlagen ist zudem enorm! Auch dieser Aspekt muß bei dieser Entscheidung berücksichtigt werden.
  • Windräder Lahnberge A. Scholl – 07.10.09
    Was die Abholung der Bäume anbelangt, so muss hier schlichtweg eine weitere Abwägung erfolgen. Holzwirtschaft findet doch ohnehin statt, und die hierfür notwendigen Abholzungsflächen werden sich in einem sehr begrenztem Rahmen bewegen.
    Visuell sind die Windräder vielleicht keine Schönheit, doch seitdem der hohe Mobilfunkgittermast westlich des Fernmeldeturmes (Kornberg) steht, können die Windräder dieses Fernmeldeduo dort oben eigentlich nur noch entschärfen.
  • Windräder Tante Helga – 06.10.09
    Lieber Windräder auf den Lahnbergen als Atomkraftwerke wonders - nur los, ihr Pfeifen
  • Ohne Lahnberge haben Sie Recht... Fabio Longo – 06.10.09
    Ohne den Standort Lahnberge kann Marburg das Ziel einer 100%-Versorgung aus heimischen Erneuerbaren Energien in einem überschaubaren Zeitraum tatsächlich nicht erreichen. Deshalb ist es ja so wichtig, neben dem weiteren Ausbau der Solarenergie in Marburg, neben dem Stadtwerke-Pionierprojekt der Strom- und Wärmeversorgung der ehemaligen Tannenberg-Kaserne durch Biogas aus Bioabfall in Cyriaxweimar, neben den Windrädern in Wehrda, neben weiteren Wasserkraftwerken der Stadtwerke in Lahn-Seitenarmen ... auch ordentlich geplante und in die Landschaft integrierte Windräder auf den Lahnbergen zu bauen. Dann kann man nach 20-25 Jahren neu entscheiden, ob die Windräder dort noch gebraucht werden. Windräder sind doch keine Atomkraftwerke und Atomlager, die noch Jahrhunderte lang weiter strahlen. Jede Generation kann bei Windkraft neu entscheiden, wie es weiter gehen soll. Das ist der große Vorteil. Unsere Generation hat angesichts der Energieknappheit, des Klimawandels und der großen Arbeitsplatzpotenziale der Windkraft heute die Verantwortung für Windkraft zu handeln.
  • Windräder Lahnberge Achim – 06.10.09
    Ist ja schön und gut!! Aber ist es nicht Fakt das der momentane Stromverbrauch aus regenerativen Energie nicht zu decken ist, soll heißen wir werden leider noch einen Moment vom Atomstrom abhängig sein. Strom aus Länder wie z.B. TSCHECHIEN zu importieren, in denen die Sicherheitsstandards eher mangelhaft sind, kann ja wohl auch keine Lösung sein.
    Man sollte auch mal Überlegungen anstellen, ob so ein Projekt nicht an einer weniger exponierten Stelle mehr Sinn. Im Übrigen laufen die Windräder in MR-Wehrda, was laut einer Studie angeblich ein guter Ort für eine Windkraftanlage sein sollte, auch nicht mit voller Effizienz. Und bevor solche Dinger so exponiert Mitten im Wald stehen, sollte man doch vielleicht vorher das sinnlose Abholzen von Wald verhindern.
  • Windräder Lahnberge Fabio Longo – 06.10.09
    Windräder gehören in die Landschaft, wenn wir weiter Strom nutzen sowie Atom und Kohle verdrängen möchten. Denn Windräder können heute die größte Menge Strom von allen Erneuerbaren Energien liefern. Da der beste Windstandort in Marburg die Lahnberge sind, sollte hier etwas getan werden. Aufgabe muss es jetzt sein, den konkreten Standort bestmöglich zu planen und die Stadtwerke sowie interessierte Bürger an der Investition zu beteiligen. Damit wird neue Wertschöpfung vor Ort geschaffen, etwas für den Klimaschutz und die Unabhängigkeit von Importenergieträgern getan. Bei der Windkraft geht es nicht um das Ob, sondern um das Wie der Tat! Die von der OP erstellte Visualisierung zeigt, dass ein gut geplanter Windpark die Lahnberge nicht "verschandeln" muss. Im Gegenteil: Mit einer guten Planung kann Marburg zum wiederholten Mal zeigen, in welch vorbildlicher Weise sich die Verantwortlichen im Rathaus dem wichtigen Ziel der Energiewende annehmen.
  • bäume und Anlagen Joh – 06.10.09
    Ich hab nichts dagegen Windkraftanlagen zu sehen, habe aber was dagegen wenn wieder Bäume Weichen sollen.
  • Windkraftanlagen Achim – 06.10.09
    Es gibt optisch kein Problem?
    Diese Dinger verunstalten das komplette Ansehen von Marburg.
    Die Räder mitten in einem Waldgebiet aufzustellen hat auch nichts mehr mit "grüner" Politik zu tun.
  • Windkraftanlagen Stefan – 05.10.09
    Ich finde, es gibt schlimmeres. Mal morgen in Groß in der OP anschauen. Aber ich denke, da die Räder net mitten in der Oberstadt stehen, gibt es da optisch kein Problem... (meine Meinung)

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