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Skepsis bei städtischen Betrieben

E10-Kraftstoff Skepsis bei städtischen Betrieben

Die Verbraucher akzeptieren den neuen E10-Kraftstoff noch nicht so, wie es sich die Politik wünscht. Auch die städtischen Betriebe in Marburg nutzen zunächst weiterhin klassisches Super-Benzin.

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Ein Kunde greift zu E10. Viele Verbraucher meiden den Bio-Kraftstoff aus Angst vor Schäden am eigenen Fahrzeug. Die städtischen Betriebe in Marburg überprüfen derzeit die Verträglichkeit von E10 für ihre Fahrzeuge.

Quelle: Wolfgang Kumm

Marburg. Viele verunsicherte Kunden meiden weiterhin den Bio-Kraftstoff E10, die Mineralölkonzerne produzieren trotz angedrohter Strafen wieder verstärkt klassischen Super-Kraftstoff (E5), manche Tankstellen haben E10 noch nicht einmal ins Sortiment aufgenommen: Der neue Treibstoff wird schlichtweg schlecht akzeptiert – trotz Aufklärungs- und Werbekampagnen. Aber nicht nur Privatpersonen, auch öffentliche Betriebe zeigen sich beim Tanken konservativ.

Die Gefahr, dass der mit zehn Prozent Bioethanol versetzte E10-Kraftstoff den Autos schaden könnte, ist bei den Marburger Stadtwerken und beim Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM) jedoch nur mittelbar der Grund, warum er bislang nicht getankt wird. Die Busse der Stadtwerke tanken ohnehin Erdgas oder Diesel, die mit Benzin betriebenen Fahrzeuge der Stadtwerke sowie des DBM nutzen zunächst weiterhin Super – weil es an der Stammtankstelle auf dem Gelände am Krekel bislang schlicht kein E10 gibt, wie Norbert Feyh, Kaufmännischer Leiter des DBM, gegenüber der OP erläutert.

von Stefan Weisbrod

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