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Sexting-Fall am Philippinum

Nacktbilder Sexting-Fall am Philippinum

Am Gymnasium Philippinum hat es einen Sexting-Fall gegeben.

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Eine Jugendliche hat eine Mitschülerin mit Nacktfotos erpresst.

Quelle: Archiv

Marburg. In der Mittelstufe der Schule erpresste eine Jugendliche eine Mitschülerin mit Nacktbildern auf der Internetplattform Instagram (eine Seite, auf der Fotos und Videos hochgeladen, angeschaut und kommentiert werden können). Entsprechende OP-Informationen hat die Schulleitung auf Anfrage bestätigt. „Die Verursacherin wurde nach dem Bekanntwerden innerhalb der Schule bestraft“, sagt Wolf-Dieter Stein, Schulleiter des Philippinums.

Er bestätigt zudem, dass das Opfer nach den Winterferien die Schule verlassen habe. „Unverständlich, wie ich finde. Aber man weiß ja nicht, was in einem Menschen vorgeht, offenbar konnte es für das Mädchen in der Umgebung nicht weitergehen“, sagt Stein. In einem anonymen Schreiben, das der OP geschickt wurde, wird von vier Opfern gesprochen.

Auch aufgrund des Sexting-Vorfalls, der Mitte November vergangenen Jahres geschehen sein soll, veranstaltet das Philippinum am Donnerstag einen großen Medientag. Dort soll Stein zufolge speziell über die Gefahren sozialer Netzwerke und den verantwortungsvollen Umgang mit Daten informiert werden.

Wie die OP damals berichtete, kursierten bereits im Frühjahr 2014 Nacktbilder im Schulviertel entlang der Leopold-Lucas-Straße, damals an der Elisabethschule. Die Identität der auf dem Foto Abgebildeten – das in der Mittelstufe verschickt wurde – sei unklar, es handele sich wohl nicht um eine Schülerin der Schule, hieß es aus der Schulleitung.

von Björn Wisker

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