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Orchideensammlung aufgelöst

Seltene Orchideen werden abgeholt

Im Botanischen Garten auf den Lahnbergen der Universität wird ein Großteil der Orchideensammlung aufgelöst: Schon rund 600 Orchideen wurden abgeholt.

Zwei Mitarbeiterinnen des Botanischen Gartens aus Saarbrücken holten am Donnerstag diese Orchideen ab.

© Nadine Weigel
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Marburg. In diesem Jahr wird offiziell das Jahr der Biodiversität gefeiert: Die Biodiversität auf den Lahnbergen wird allerdings aufgrund des Einsparwillens der Marburger Universitätsspitze deutlich geringer. Eines der Gewächshäuser im Botanischen Garten der Universität auf den Lahnbergen steht bereits vollständig leer, berichtet Dr. Andreas Titze, der Leiter des Botanischen Gartens. In den vergangenen Wochen wurden rund 600 Pflanzen von Mitarbeitern verschiedener Botanischer Gärten aus ganz Deutschland in Marburg abgeholt.

Die Uni-Leitung hatte beschlossen, zum 1. Juli eine Mitarbeiterstelle zu streichen, die für die Pflege von seltenen Orchideen-Arten bestimmt war. Nach Ansicht der Universitätsleitung gibt es zu wenig Landeszuschüsse. Deswegen gebe es keine andere Wahl als den „geordneten Rückbau“ des Botanischen Gartens auf den Lahnbergen, hatte Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause im Uni-Senat betont.

Nach OP-Informationen ist damit zu rechnen, dass in absehbarer Zeit höchstwahrscheinlich alle Gewächshäuser im Botanischen Garten auf den Lahnbergen geschlossen werden. Voraussichtlich werden wohl auch keine neuen Auszubildenden mehr eingestellt.

von Manfred Hitzeroth

Mehr lesen Sie in der Printausgabe der OP.


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  • LINKS - Löschung OP & myheimat.de art-and-science – 14.08.10
    FRAGE: Wie ist das mit den LINKS zu myheimat.de - dürfen/müssen diese als EXTERNE Links gesehen werden? Also - obgleich OP-Nähe - diese LINKS-Angaben auch VERBOTEN? (Man könnte sie ja kontollieren ...)

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  • NEUigkeiten im Jahr der BIO-Diversität art-and-science – 11.08.10
    Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht. Bitte verwenden Sie keine Links zu anderen Seiten, da wir die Inhalte dieser nicht überprüfen können. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungsbedinungen für Leserkommentare am unteren Ende der Seite.
  • OP: Gewächshäuser werden ALLE geschlossen? Ver-rückte Zeiten! Werner Hahn – 03.08.10
    Wenn das wahr würde, was die Op-"win am 31.7. berichtet (S.2), werden "höchstwahrscheinlich alle Gewächshäuser auf den Lahnbergen gschlossen". Dann würden logischerweise auch die seltenen Schmetterlinge im Glashaus wie die Orchideen "umziehen" müssen. Auch keine neuen Auszubildenden würden mehr ("voraussichtlich") eingestellt, heißt es. (In: "Die Woche im Landkreis" von win.)
  • Besuch des SCHMETTERLINGs-Hauses im BoGa Werner Hahn – 03.08.10
    Ein "Ausflug in die Welt der SCHMETTERLINGE" (Faltblatt 2010 Magistrat der Uni-Stadt MR, Fachdienst Stadtgrün, Umwelt und Natur)- mit möglichen "Führungen für Schulen und Kindergärten" - wird mutmaßlich nicht den Sparbeschlüssen von UNI & Land Hessen zum Opfer fallen: Dies war in einem Gespräch mit Dr. Susanne Igler (Pressesprecherin,
    Stabsstelle Hochschulkommunikation und Presse,
    Philipps-Universität Marburg) zu hören; am 2.8.10.
  • Folgt Orchideen-Schwund Falter-Aussiedlung/Sterben? Werner Hahn – 01.08.10
    Habe am 31.7. den schönen großen Neuen BoGa besucht und in den Gewächshäusern nur noch wenige Orchideen sehen können. Gehts's den farbenprächtigen Schmetterlingen auch bald an den Kragen? Habe auf dem riesigen Gelände keine/n Bedienstete/n des BoGa sehen können. Bis auf wenige BesucherInnen: eine Oase der Ruhe & Pflanzen-Schönheiten, die gefährdet sind.

    Wenn im August die Literaten und Haustiere in den BG kommen,wird man dort protestieren? Schau'n wir mal (...)
  • Schizophrenes Bo-Ga-Erscheinungsbild (Anti-BIO-Diversität) Werner Hahn – 31.07.10
    Ein „bürokratisches UNWORT sei der Begriff „geordneter Rückbau“, den die Uni- Präsidenten Katharina KRAUSE wohl mit Absicht benutzt habe, meint Manfred HITZEROTH am 31. Juli in einem OP Kommentar: „Um so die Reduzierung der Aufgaben im Botanischen Garten“ auf den Lahnbergen „als besonders schlimme Sache zu charakterisieren“. Es gebe nun einen sehr bedauerlichen „Aderlass“, der mit der Wildorchideen-Verschenkung an andere BIO-Institutionen aus ganz Deutschland begonnen habe. HITZEROTH fragt zu Recht: „Musste es wirklich soweit kommen?“

    Schizophren: An anderer Stelle berichtet die OP in der Ausgabe v. 31.7., dass „300O Euro für Erforschung der Wild-Orchideen“ gespendet wurden. BoGa-Leiter Dr. TITZE freute sich über die Spende der CSL Behring (Pharma-Unternehmen). Der BG-Chef sagte, es werde derzeit immer noch diskutiert, wie der verordnete RÜCKBAU umgesetzt werde. Das Spenden-Geld solle „rund um die Erhaltung von Wildorchideen“ benutzt werden, sagte der Behring-Vertreter Hans HERBERG. Und TITZE meinte (obwohl bis zu 600 Orchideen-Arten in MR abgeholt wurden; vgl. Kommentar w. oben), mit dem Bemühen um die Erhaltung von Wildorchideen erfülle man in MR eine gesetzliche Vorgabe der Bundesregierung, die die deutschlandweite Stärkung der Biodiversität vorschreibe. Dabei gehe es um die Erhaltung genetischer Ressourcen, indem Exemplare aus ihrer ursprünglichen Umgebung in der Natur in den Botanischen Garten gebracht werden. Die Vermehrung von Erd-Orchideen sei außerhalb von BGs aufgrund von Problemen beim Flächenmanagement zunehmend schwieriger. Denn für den Naturschutz fehlten heutzutage Gelder. Unter künstlichen Bedingungen im BoGa wäre die Vermehrung der Orchideenarten zeitlich kürzer.

    Fazit: Die Ochideen-Sammlung ist nun aber in MR aufgelöst worden, was völlig unsinnig und absurd zu beurteilen ist! ANTI-Biodiversität
  • Marburger Nicht-BIO-Diversität Werner Hahn – 30.07.10
    Der Begriff der Biodiversität ist eine Abkürzung für biologische Diversität und ein Ausdruck der Anzahl, Verschiedenheit und Variabilität lebender Organismen.

    Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet gemäß dem Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören.

    In MR – an der Uni ! - meint BIODIVERSITÄT: nach Magdeburg, Potsdam Gießen (35 Arten), Oldenburg, Bonn und Greifswald auswandern. Orchideensammlung des Neuen Bo Ga zerstören: „abbauen“ – durch geordneten „RÜCKBAU“ – Gewächshäuser schließen. Die rund 1000 in MR verbliebenen schnell besuchen (…)!
  • SKANDAL (...) Werner Hahn – 30.07.10
    Maulkorb für Herrn TITZE - schnell vollendete Tatsachen schaffen. So geht's NICHT!Und das bei einer Uni!

    Mehr dazu:
    http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/alarmalarm-spar-beschluesse-bewirken-schliessung-des-botanischen-gartens-in-der-uni-stadt-marburg-d599851.html - 25 Kommentare mit Bildmaterial.
  • Quo Vadis Marburg ********* – 30.07.10

    Liebe Marburger, falls Ihr es noch nicht gemerkt habt: Ihr seid gerade im freien Fall.

    Wenn der Gießener Bouffier erst Ministerpräsident wird, wird die Geschwindigkeit noch verstärkt.

  • Botanischer Garten sassy – 30.07.10
    Der botanische Garten auf den Lahnbergen ist eine von Marburgs Hauptattraktionen. Das sollten diejenigen wissen, die ihn jetzt nach und nach abwickeln wollen.
  • Botanischer Garten Beate – 30.07.10
    Es ist wirklich eine Schande.
    Den einzigen schönen Fleck auf den Lahnbergen will man jetzt auch noch herunterwirtschaften. Geld wird für so verrückte Ideen wie eine Seilbahn ausgegeben (Untersuchungen usw.). Kann man dieses Geld nicht sinnvoll für den Botanischen Garten anlegen.
  • Botanischer Garten Eva – 30.07.10
    Wenn das mal nicht wieder typisch Marburg ist! Der Botanische Garten, ein Ausflugsziel für alle Altersgruppen, wird nach und nach demontiert. Bravo! Ein Ausflugsziel, das für die ganze Familie erschwinglich war, wird um seine Gewächshäuser beraubt. Man sollte es nicht glauben, aber es gibt Menschen, die sich gerne diese Artenvielfalten angesehen.
    Doch wozu Kindern die Möglichkeit geben, sich Orchideen in Natura anzusehen....sollen sie doch im WWW googlen. Warum Lehrern die Möglichkeit geben, Schülern an Ort und Stelle einen Einblick in die Natur zu geben? Schließlich haben unsere Schüler doch Bücher, die auf dem neusten Stand sind und in tadellosem Zustand. Liebes Marburg, was kommt als nächstes? Bibliothek abreißen und Parkplätze schaffen? Was solls. Dafür haben wir demnächst eine tolle, breite Unistraße. Soll mal eine/r sagen, dass wäre nichts.

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