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Sechs Geschenke, die Sie an Heiligabend noch besorgen können

Last-Minute-Geschenktipps Sechs Geschenke, die Sie an Heiligabend noch besorgen können

Am Mittwoch ist Heiligabend und Sie haben immer noch kein Geschenk? Kein Problem: Wir haben sechs Geschenktipps für Sie, die Sie auch am Tag der Tage noch in die Tat umsetzen können: Von der Spende bis zur warmen Dusche.

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Das Schönste an Heiligabend: Wenn der Geschenke-Stress vorbei ist und von den Lieben mit freudigem Blick belohnt wird.

Quelle: Thomas Strothjohann

Marburg. Als Kind dauerte es eine gefühlte Ewigkeit bis zum lang ersehnten Weihnachtsabend. Die Tage zogen sich hin wie Kaugummi. Für viele Erwachsene hat sich dieser kindliche Eindruck über die Jahre grundlegend verändert. Hektik bricht aus, wenn der Baum noch nicht besorgt, das Essen noch nicht gekauft und die Getränke noch nicht kalt stehen.

Und was ist mit den Geschenken? Zwischen Arbeiten und Freizeitstress geht so manche geplante Besorgung im Trubel unter. Wem es in diesen Tagen so ergangen ist, bekommt kurz vor Heiligabend noch die Chance, doch noch ein Präsent für seine Lieben zu zaubern. Wir haben uns Gedanken gemacht, was kurzfristig und sinnvoll machbar ist. Haben Sie zum Beispiel schon mal daran gedacht, Komplimente zu verschenken oder Zeit? Wer etwas Handfestes verschenken will, hat auch dazu noch die Möglichkeit. In jedem Fall wünschen wir ein frohes Fest.

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1. Takeaway-Fotoalbum

Ein Geschenk von der ganz schnellen Sorte ist ein selbst gemachtes Fotobuch. Glauben Sie nicht? Doch, können Sie noch am Mittwochvormittag in Ihrem Drogerie- oder Supermarkt des Vertrauens ausdrucken lassen. Alles, was Sie dafür benötigen, sind Fotos.

Woher die Bilder stammen ist erst mal egal, Fotos vom letzten Urlaub, dem letzten Familientreffen, dem Sommerabend im Garten oder der Grillparty bei Freunden. Je nachdem für wen das Geschenk auf die Schnelle gedacht ist. Womöglich wurden die Fotos sogar mit dem Handy oder Smartphone gemacht. Noch besser. Wenn nicht, alles was geht, auf einen USB-Stick oder ein ähnliches Speichermedium draufgepackt und auf gehts in den Kampf. In Drogerie- und Supermärkten gibt es meist einen Sofort-Terminal zum Fotos ausdrucken. Zum größten Teil können dort auch ganze Bücher gestaltet und sofort ausgedruckt werden.

Wer lieber selbst einkleben möchte, der druckt die Fotos einfach aus, schnappt sich aus dem Regal nebenan ein Album und düst nach Hause. Bis zur Bescherung ist der Kleber trocken – und die Tinte auch.

von Katharina Kaufmann

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Infos und ein neues iPad Air 2

Achtung Schleichwerbung! Zugegeben: Mit diesem Geschenk tun Sie auch uns einen Gefallen. Aber das schmälert den Wert für die Beschenkten kein Stück. Verschenken Sie doch ein vergünstigtes iPad Air 2 oder iPad mini 3 mit dem Abo der Oberhessischen Presse! Die komplette Zeitung inklusive Traueranzeigen bekommen Sie für 22,90 Euro im Monat sechsmal die Woche per Knopfdruck auf Ihr iPad.
Für das iPad Air 2 mit 16 GB Speicherplatz bezahlen Sie in Verbindung mit dem E-Paper-Abo der OP nur 258 Euro (Anzahlung 89 Euro und 24 Monatsraten zu je 7 Euro). Unsere Geschäftsstelle im Franz-Tuczek-Weg 1 ist am Mittwoch, 24.12.2014 noch bis 12 Uhr geöffnet. Ein paar Geräte sind dort noch vorrätig. Wenn Sie rechtzeitig kommen, können Sie das iPad also noch zur Bescherung unter den Baum legen. Falls Ihr Wunschgerät nicht vorrätig ist, bietet sich diese Zeitungsseite mit entsprechender Notiz als Gutschein an.

von Thomas Strothjohann

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Delikatessen, Wein & Co.

An Weihnachten darf es ruhig auch mal etwas edler sein, oder etwa nicht? Wer das ganze Jahr über wirtschaftlich gearbeitet hat, seine Einnahmen und Ausgaben also gut kalkuliert hat, sollte vielleicht genau an Weihnachten mal nicht denken, wie ein Betriebswirtschaftler. Es ist die Zeit, sich selbst und seinen Lieben auch mal etwas zu gönnen – sofern das Portemonnaie es denn hergibt: alles andere wäre unvernünftig.

Natürlich gibt es auch im Landkreis vielfältige Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Geschenk aus der Feinkostabteilung? Einem hochklassigen Wein oder einem besonderen Käse? Viele Geschäfte – etwa in der Marburger Oberstadt – haben auch noch an Heiligabend bis 13 Uhr geöffnet. Ein weiterer Vorteil: die heimischen Unternehmer werden durch die Einkäufe unterstützt.

Genuss sollte gerade in dieser trüben Jahreszeit im Vordergrund stehen. Wer sich die Mühe macht, gleich mehrere Geschäfte anzusteuern, kann gleich ein hübsches Paket mit verschiedensten Wohlfühl-Zutaten schnüren: Einen edlen Kaffee, eine guter Badezusatz und eine gemütliche Decke und schon ist alles bereit für entspannte Stunden in den eigenen vier Wänden.

von Dennis Siepmann

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Eine Spende schenken

Wenn Ihnen bis Heiligabend nicht eingefallen ist, was Sie ihrem Bruder, Ihrer Tante oder dem Nachbarn schenken sollen, liegt das vielleicht daran, dass diese nichts brauchen. Es gibt aber Menschen, denen es am Elementaren fehlt. Ein Dach über dem Kopf, Wasser, Essen, Bildung. Machen Sie Ihren Lieben doch eine Freude, indem Sie in ihrem Namen Hilfsbedürftige unterstützen. Es ist wahrscheinlich auch das einzige Weihnachtsgeschenk, das Sie legal von der Steuer absetzen können.

  • Bei Ärzte ohne Grenzen und den SOS-Kinderdörfern können Sie online spenden und sich eine Spendenbescheinigung ausdrucken. Die packen Sie schön ein – fertig.
  • Unicef bietet die Möglichkeit, Menschen in Not ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Von der Fleecedecke bis hin zum Ebola-Schutz-Set können Sie verschiedene Hilfsgüter kaufen, die Unicef dann an Bedürftige verteilt. Für Ihre Freunde und Verwandten drucken Sie dann einfach ein Foto von den Hilfsgütern aus. Oder Sie schreiben einen Brief und erzählen, warum Sie sich für dieses Geschenk entschieden haben.
  • Ähnlich wie bei Unicef funktioniert es auch beim Internet­anbieter „Oxfam unverpackt“ . Zur Auswahl stehen Geschenke wie Bienenvolk, Schulgebühren
  • oder eine Ente. Der Mensch, den Sie beschenken, bekommt einen Kühlschrankmagnet zugeschickt, der das Geschenk zeigt, das Bedürftige irgendwo anders auf der Welt bekommen haben.

von Thomas Strothjohann

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Zeit statt Zeug

Zeit zu verschenken ist nicht so leicht, wie es sich anhört. Ein Gutschein ist schnell geschrieben – daran sollte es nicht scheitern. Was das Geschenk besonders persönlich macht, bedeutet gleichzeitig die große Herausforderung.
Zeit ist käuflich nicht zu erwerben, man muss sie sich nehmen. Dessen muss sich auch der Schenkende bewusst sein. Wofür man sich die Zeit nimmt, entscheidet jeder selbst. Anstelle einer CD kann man zum Beispiel das gemeinsamen Musizieren verschenken. Eine Auswahl an Liedern mit den passenden Noten zu überreichen, macht das Geschenk konkreter.

Ein Winterspaziergang zu einem besonderen Ort in der Umgebung kann in Verbindung mit einer Thermoskanne Tee, selbst gebackenen Plätzchen und einem offenen Ohr zu einem gelungenen Geschenk werden. Eine Stunde Strick-Unterricht in gemütlicher Atmosphäre hält nachhaltiger warm, als ein paar Socken oder ein Schal. Eine, auch aus ökologischer Sicht, sinnvolle Alternative zu Schnittblumen ist die Hilfe beim Gärtnern (im kommenden Frühjahr). Bei einem Hobbykoch kommt eine Einladung zum gemeinsam zubereiteten Abendessen persönlicher an, als das zehnte Kochbuch.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Einige Anregungen finden Sie auf der Homepage www.zeit-statt-zeug.de. Noch ein Tipp zum Schluss: Damit der Gutschein nicht in der Schublade verstaubt, vereinbart man am besten schnellstmöglich einen Termin mit dem Beschenkten.

von Philipp Lauer

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Eine warme Dusche

Keine Panik: Für diesen Geschenktipp brauchen Sie kein handwerkliches Geschick, um etwa die kaputte Therme ihrer Nachbarn zu reparieren, so dass diese wieder warm duschen können. Sie müssen anderen auch nicht ihr Bad zur Verfügung stellen. Bei der warmen Dusche handelt es sich um eine Methode aus der Pädagogik, bei der die Schüler sich gegenseitig das Positivste sagen oder aufschreiben sollen, was ihnen zu dem Anderen einfällt, zum Beispiel „du kannst gut malen“ oder „du bist hübsch“.

Ziel ist es, das Klassenklima positiv zu beeinflussen und das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken. Die Methode wird längst auch in Firmen-Workshops angewendet, um das Vertrauen der Mitarbeiter zu fördern. Für Komplimente ist man eben nie zu alt. Lob tut einfach gut – gerade in einer Gesellschaft, in der es leichter ist, zu kritisieren und kritisiert zu werden.

Unser Vorschlag für Sie: nehmen Sie sich mal ein bisschen Zeit, einen Stift und ein Stück Papier oder eine Karte und schreiben Sie auf, was Sie an ihrem Partner, ihrem Kind, ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern, wem auch immer besonders lieben und bewundern. Seien Sie nicht sparsam. Immer raus damit. Selbst die kleinsten Komplimente können die größte Freude bereiten. Denn mal ehrlich: Wenn Ihr Enkel auf Ihren Schoß krabbelt, Ihr Bruder Ihnen den Arm um die Schulter legt, Ihr Partner Ihre Hand ergreift, Ihr Erstklässler Ihnen einen handgeschrieben Zettel hinhält und Sie von ihnen erfahren, was Sie ihnen bedeuten, dann ist das doch das größte Geschenk, oder?

von Ruth Korte

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