Das Marburger Uni-Klinikum auf den Lahnbergen: Hier lag eine Patientin auf der Intensivstation, die Mitte Januar an den Folgen einer durch den Schweinegrippe-Virus ausgelösten schweren Erktankung verstarb. Archivfoto
Marburg. Der durch das Schweinegrippe-Virus ausgelöste Tod einer 52-Jährigen ereignete sich Mitte Januar, wie die OP jetzt erfuhr. Dies bestätigte Professor Rainer Moosdorf, der Ärztliche Direktor des Marburger Uni-Klinikums, der OP am Montag auf Anfrage. Nach Moosdorfs Angaben war es der einzige Todesfall dieser Art in der Marburger Klinik.
In einigen vergleichbar schweren Fällen von Schweinegrippe-Patienten sei es dem Team der Intensivstation auf den Lahnbergen hingegen gelungen, das Leben dieser Patienten zu retten. In den meisten dieser Fälle sei die „Künstliche Lunge“ zum Einsatz gekommen. Von hessischen Kliniken wurden bisher 16 Todesfälle an das Robert-Koch-Institut in Berlin gemeldet, für die das Schweinegrippe-Virus verantwortlich war. Bundesweit gab es bisher 235 bestätigte und gemeldete Schweinegrippe-Tote.
Die Krankheit verlief nach den Worten von Professor Moosdorf bisher insgesamt nicht so schlimm wie vorher befürchtet. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der Höhepunkt der Schweinegrippe weltweit vorbei.
Experten des WHO bekundeten, dass man sich in einer Übergangsperiode befinde. Dies bedeute, dass die Pandemie zwar noch nicht vollständig vorbei sei, sich aber rückläufig entwickle.
von Manfred Hitzeroth
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