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Schulleiterin erkämpfte neuen Namen

Verabschiedung Schulleiterin erkämpfte neuen Namen

Mit Liedern und Dankesreden wurden das 27-jährige Wirken von Helga Weßnat-Koch und die Schwerpunkte ihrer Arbeit gewürdigt.

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Der Schülerrat verabschiedete sich mit einer Dankesrede von Helga Weßnat-Koch.

Quelle: Mareike Bader

Schröck. „Viele Schröcker und Bauerbacher können sich gar nicht vorstellen, dass es eine andere Schulleiterin gegeben hat“, sagte Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) und lachte.

Als besondere Überraschung verlieh die Schuldezernentin Helga Weßnat-Koch die Goldene Ehrennadel der Universitätsstadt Marburg für deren langjährigen und persönlichen Einsatz zum Wohl der Schülerinnen und Schüler und das verdienstvolle schulfachliche Wirken an der Grundschule für die Stadtteile Schröck, Bauerbach und Ginseldorf. Zu der Verabschiedung in der Turnhalle am Grundschulstandort Schröck kamen auch die Schüler vom Grundschulstandort Bauerbach. Jede Klassenstufe hatte etwas für die Schulleiterin vorbereitet.

Mit den Liedern hoben die Schüler das hervor, wofür sich Weßnat-Koch stets einsetzte. So etwa den Erhalt des Schwimm-unterrichts, der für die Schüler im zweiten und vierten Schuljahr ansteht.

Die beiden Klassen der zweiten Klassenstufe trugen zu ihrem Lied „Wir gehen kochen“ Kochschürzen. „Ich habe mich oft gefragt, wie du manch Kochrezept einschließlich des leckeren Verspeisens und dem Aufräumen in einer Doppelstunde untergebracht hast“, lobte Ellen Voßmeier ihre Kollegin.

Das Thema, das Helga Weßnat-Koch besonders am Herzen lag, war jedoch die Namensgebung der Grundschule. Acht Jahre lang kämpfte sie für den von der Schule demokratisch gewählten Namen „Tausendfüßlerschule“, bevor dieser 2004 beschlossen wurde. Zur Begrüßung sangen alle Schüler das „Tausendfüßlerlied“, das extra zur Namensverleihung geschrieben wurde. „Wir verabschieden Sie heute nach über 27 Jahren als Schulleiterin – und Sie haben Ihre Spuren hinterlassen“, bekräftigte auch Dr. Weinbach.

Denn neben dem neuen Namen gab es in dieser Zeit auch einen Erweiterungsbau in Schröck sowie den Neubau in Bauerbach, und seit dem Schuljahr 1996/97 gehörten auch die Kinder aus Ginseldorf zu ihren Grundschülern.
Weßnat-Koch freute sich sehr über die zahlreichen Beiträge und Dankesreden unter anderem vom Schülerrat der Tausendfüßlerschule. Der Abschied fiel ihr sichtlich schwer. „Es war großartig. Das sind so tolle Kinder“, sagte die 64-Jährige, die sich aber auch auf ihren Ruhestand freut. „Es ist ein guter Zeitpunkt, auch für die Schule. Und ich weiß, dass sie in gute Hände kommt und auch bei meinen Kolleginnen in guten Händen ist.“

von Mareike Bader

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