Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Schulen haben sich in Baustellen verwandelt

Bauprojekte Schulen haben sich in Baustellen verwandelt

Stadt Marburg hat in den Ferien Bauprojekte im Volumen von mehr als 16 Millionen Euro angestoßen. Viele Schüler werden am Montag staunen: Sie werden nicht nur auf Lehrer sondern auch auf Handwerker treffen.

Voriger Artikel
Marburger Übernachtungszahlen leicht gestiegen
Nächster Artikel
Wandmalerei im Michelchen entdeckt

Die Turnhalle der Theodor-Heuss-Schule steht im nächsten Schuljahr nicht zur Verfügung.

Quelle: Uwe Brock

Marburg. Maurer, Elektriker, Fensterbauer und Abrissunternehmen haben sich in den Sommerferien an Marburger Schulen die Klinke in die Hand gedrückt: Die Eingangshalle des Gymnasiums Philippinum ist verschwunden. Dies gilt auch für die maroden Pavillons an der Käthe-Kollwitz-Schule. Und bis an der Theodor-Heuss-Schule wieder an Sport in der schuleigenen Turnhalle gedacht werden kann, werden noch viele Monate vergehen. An der Richtsberg-Gesamtschule wurde die langersehnte Erweiterung der Caféteria in Angriff genommen.

Mit den Handwerkern werden Schüler und Lehrer wohl noch viele Wochen leben müssen. Denn in Marburg ist in den Ferien ein gigantisches Schulsanierungsprogramm angelaufen: Bauarbeiten für 16,5 Millionen Euro wurden aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes angestoßen. So wird etwa das Philippinum für den Ganztagsbetrieb erweitert und wie zahlreiche andere Schulen energetisch saniert.

Insgesamt werden in diesem Jahr in Marburg rund 20 Millionen Euro in die Schulen investiert. „Fast alle Maßnahmen wurden in den Sommerferien begonnen“, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) auf Anfrage der OP. Nur zwei Großprojekte befänden sich noch im Planungsstadium: Der lange kontrovers diskutierte Umbau des Turnergartens für die Emil-von-Behring-Schule, deren Gebäude derzeit mit Millionenaufwand saniert werden, und die energetische Sanierung der Adolf-Reichwein-Schule (ARS). Wobei die Sanierung des naturwissenschaftlichen Traktes der ARS für eine Million Euro bereits begonnen wurde.

von Uwe Badouin

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr