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Schüler haben Spaß am Knobeln

Tag der Mathematik Schüler haben Spaß am Knobeln

Zum 25. Mal richtete das Bensheimer Zentrum für Mathematik den Tag der Mathematik an 10 hessischen Standorten aus. "Unser Ziel ist es, junge Leute in der Mathematik zu fördern", sagt Alexander Issing.

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Die erstplatzierten Gruppensieger (von links) Julius Hege, Eric Leonhardt und Birk Magnussen mit Regionalleiter Alexander Issing sowie Lennart Berg, dem Sieger im Einzelwettbewerb. Foto: Arnd Hartmann

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. 109 Schüler nahmen am Tag der Mathematik am Marburger Regionalentscheid in der Martin-Luther-Schule teil. Laut dem Motto „Freude am knobeln, hoch zehn“ galt es auch wieder in diesem Jahr, logisches Geschick und Rechenkunst in Einzel- und Gruppentests unter Beweis zu stellen. Insgesamt zwei volle Zeitstunden standen den Zwölftklässlern, verteilt über Vor- und Nachmittag, zur Verfügung.

An dem noch relativ neuen Standort für den Mathematikwettbewerb wurden in der Martin-Luther-Schule die Teilnehmer aus zwölf hessischen Schulen von Kassel bis Butzbach begrüßt.

Ebenso erhielten die mitangereisten Fachlehrer während der Wettbewerbszeit ihrer Schüler eine umfassende Fortbildung in Seminaren durch den Diplom-Mathematiker Dr. Frank Morherr von der Technischen Universität Dresden.

Bereits am Samstagvormittag begrüßte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies die jungen Leute. Nach der Gruppenfindung mussten die Schüler in kleinen Teams ihr mathematisches Wissen innerhalb eines Gruppenwettstreits unter Beweis stellen. Im Anschluss erfolgte dann ein Einzelwettbewerb, indem jeder Schüler den richtigen Lösungsansatz allein finden musste.

„Es war nicht leicht“, so der Tenor der teilnehmenden Martin-Luther-Schüler.

Wettstreit seit 25 Jahren

Nach einer kurzen Verschnaufpause für die flinken Rechner ging es dann in den Schnelligkeitstest, wo es mathematische Hürden auf Zeit zu überwinden galt. Von Geometrie bis hin zur Matrizenrechnung hielten die diesjährigen Aufgaben auch Knobel- und Denksport bereit, bei denen auch studentische Helfer der Philipps-Universität mit Rat zur Seite standen.

Der mathematische Wettstreit unter Schülern wurde erstmals im Jahr 1991 vom gemeinnützigen Trägerverein dem „Zentrum für Mathematik“ veranstaltet.

Im Vordergrund stehen neben einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch unter Schülern und Lehrern auch eine nachhaltige Förderung mathematischer Begabung und einer verbesserten Bildungsentwicklung. Über die weiteren Projektgebiete des Vereins informierte Frank Morherr bei einem Vortrag am Nachmittag.

Ebenso erhielten die Schüler nach Wettbewerbsende einen Einblick in die Lösungswege der Aufgaben durch Viktor Bengs vom Fachbereich Mathematik der Philipps-Universität.

In Kooperation mit verschiedenen Bildungseinrichtungen und Unternehmens-Partnern konnte „erstmalig in diesem Jahr“ mit der Sparkasse Marburg-Biedenkopf ein lokaler Sponsor gefunden werden, berichtete Issing. Als Gewinne lockten bei der anschließenden Siegerehrung neben mathematischen Stipendien in Form von Modellierungswochen auch Sachpreise im Gesamtwert von 4000 Euro. Den Gruppensieg holten sich am Ende Julius Hege, Eric Leonhardt und Birk Magnussen vom Wilhelmsgymnasium aus Kassel.

Den ersten Platz im Einzelwettstreit erlangte Lennart Berg von der Weidigschule aus Butzbach.

von Arnd Hartmann

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