Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Schüler aus Marburg gedenken Holocaust-Opfern

Ausstellung Schüler aus Marburg gedenken Holocaust-Opfern

Unter dem Titel „Erinnern und Gedenken aus Sicht der Urenkelgeneration“ präsentieren Zehntklässler der Theodor-Heuss-Schule bis zum 22. Juni Eindrücke von ihrem Besuch vor Ort.

Voriger Artikel
Kaum gute Jobs für gute Schülerinnen
Nächster Artikel
Brandstifter hält Wehr in Atem

Janine Anstötz (links) und Kristin Modes erklären ihr Pappmaschee-Modell.

Quelle: Kathrin Wollenschläger

Marburg. Übersichtstafeln und Illustrationen verdeutlichen dem Besucher, warum Menschen verfolgt und in Konzentrationslagern ermordet wurden. Die Geschichte der achtjährigen Margot Kleinberger, die während ihres dreijährigen KZ-Aufenthalts aufgrund von brutalen Medikamentenversuchen Lähmungen erlitt, rührt den Leser der handgeschriebenen Dokumente.

Illegale Briefe der polnischen Gefangenen Zofia Pocilowska dokumentieren das menschenunwürdige Leben im KZ. Ein Modell aus Pappmaschee zeigt den Aufbau des Vernichtungslagers Buchenwald. „Es war erschreckend für mich zu sehen, wie herzlos Menschen sein können“, berichtete Schülerin Kristin Modes von der Exkursion in das Vernichtungslager.

Die etwa 60 Realschüler, die im Sommer die Schule beenden, hatten sämtliche Texte, Bilder und Modelle im Unterrichtsfach „Gesellschaftslehre“ sowie an Projekttagen zusammengetragen.

von Kathrin Wollenschläger

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der gedurckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr